Noch zwei Tage bis ich gemeinsam mit Stefan die Ronde van Vlaanderen bestreiten werde. 16.000 Wielertouristen werden auf drei Streckenlängen an den Start gehen. Ab Brügge kann man eine 240km lange Strecke fahren, die der Strecke der Profis, die am Ostersonntag das UCI Rennen bestreiten werden, sehr ähnlich ist. Wir stoßen ab Oudenaarde auf die lange Runde und fahren gemeinsam einen 133 Kilometer langen Rundkurs auf Teilen der Rennstrecke des Profi-Rennens.

Damit befahren wir 16 der insgesamt 17 klassifizierten Anstiege des Profi Rennens, die zum Teil zweistellige Steigungs-Durchschnittswerte und über 20% Steigungen in der Spitze aufbieten. Eine weitere auf 83km verkürzte Fassung steht ebenfalls am Samstag auf dem Programm.

Bisher wurden die Frühlingsklassiker in Belgien (wie zum Beispiel der E3-prijs Harelbeke oder Dwars Door Vlaanderen) und Italien (Mailand San Remo) eher unter spätwinterlichen Bedingungen mit starken (Gegen)Wind, Regenschauer bis hin zu SChneefällen ausgetragen. Ganz so finster schaut es am Samstag nicht drein, jedoch dürfen werden wir gegen acht Uhr bei Temperaturen deutlich unter fünf Grad starten.

Kartenausschnitt der Ronde. (Quelle)

Kartenausschnitt der Ronde. (Quelle)

Neben den 16 Hellingen mit allen Klassikern wie dem Koppenberg, der bereits nach 15km einrollen als erster Anstieg auf das Feld wartet, dem Moleberg, der Kwaremont oder dem gefürchteten Paterberg warten auch knapp 16 Kilometer Kopfsteinpflaster auf uns, die sog. Kasseien. Die Paddestraat und der Haaghoek warten hier mit beeindruckenden 2300 Metern Kasseien am Stück.

Laut dem Veranstalter wird es eine Livetracking Funktion auf der Seite geben, sollten wir vorab noch Informationen darüber finden, werden wir uns verlinken. So viel steht jedenfalls fest: Daniel wird das Gruppetto! Für mich wird die Flandern-Rundfahrt eine lange Traininseinheit im Grundlagenbereich.