Den Trittfrequenzmagneten (Bild von http://garminedge.wordpress.com), der mit dem Garmin GSC 10 (Link zur Garmin-Seite) mitgeliefert wird, fand ich schon immer gewöhnungsbedürftig. Zum einen, weil ich Kabelbinder am Rennrad nicht leiden kann, vor allem aus optischen Gründen, aber auch, weil sowas immer nur eine Behelfslösung ist. Zum anderen verrutschte der Magnet bei mir teilweise.

Über eine praktische Lösung bin ich vor einiger Zeit auf eBay über ein Angebot gestolpert, bei dem ein kleiner Neodym-Ringmagnet, der im Pedalachsenauge sitzt, als Alternative für den klobigen Garmin-Magneten und die Angebote der anderen Hersteller verkauft wurde – allerdings für stolze sieben Euro… Schließlich bin ich dann im Rennrad-Forum auf einen Thread zu diesen Magneten gestossen, inklusive Link zu einem Shop, der keinen Mindermengenzuschlag verlangt (es gibt sicher auch andere Anbieter, die Preise unterscheiden sich aber nicht großartig). Wichtig ist: Aussendurchmesser von 12mm, Höhe 1-3mm. Dass es ein Ringmagnet ist auch zu beachten, so kriegt man die Teile leichter wieder aus dem Pedalauge raus. Mindestbestellmenge waren 10 Magneten á 46 Cent, bestellt habe ich gleich 20 – Abnehmer werden sich schon finden. Heute sind die Magneten gekommen und funktionieren wie erhofft:

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Passt perfekt in das Pedalauge (SRAM Force Kurbel) und sitzt fest, hier zwei Magnete übereinander:

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Zu beachten ist auch noch, dass man wie ich eventuell zwei Magneten übereinander stapeln muss, damit es von der Nähe zum Trittfrequenzsensor passt. Auf solche Sachen wie Feldstärke gehe ich mal lieber nicht ein – Hauptsache es funktioniert…

Zum Vergleich der Garmin-Magnet und der Neodym-Ringmagnet:

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Fazit der Aktion: knapp 1 EUR pro Rad und ich kann mir den Garmin-Magneten in Zukunft sparen. Als nächstes kommt der Speichenmagnet für die Geschwindigkeit dran – falls jemand von Euch Tipps hat, immer her damit!