Jeder Sportler hat ja so eine eigenen Tücken. Vereint sind die meisten Sportler in ihrer ritualisierenden Art und Weise, egal ob es die Bekleidungsfrage, das Essen, die Art des Tasche packens oder oder oder ist.

Bei mir ist es die Musik vor meinen Saisonhighlights. Kopfhörer auf, Kaffee in die Hand, Beine hoch und noch einmal in mich gehen. Gedanklich das Rennen fahren, entspannen und gleichzeitig Spannung aufbauen. Eine Achterbahn der Gefühlswelt, selten ohne Gänsehaut. Vor den Gulbergen24 MTB Soloritt mit dem Motto Ich weigere mich aufzugeben. wir tanzen die ganze Nacht, weil der Wald uns glücklich macht.

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Hier liegt am Samstag mein Schwerpunkt in der Vorbereitung. Nach dem vorgezogenen Mittagessen gegen 11:45 Uhr werde ich mich mit meiner neuen Playlist zurückziehen und mich noch einmal bestmöglich entspannen, ehe ich dann über 20 Stunden im Sattel verbringen möchte.

Ich weigere mich aufzugeben:
13 Titel, 37:42 Dauer
Sick of it all – Braveheart
Die Toten Hosen – Tage wie diese
Terror – You’re caught
Slime – Hey Punk
Terror – always the hard way
Sick of it all – Lifeline
Iriepathie – Laut sein
H2O – Sick Boys
Bob Marley – Three little birds
Superpunk – Ich weigere mich aufzugeben
Die Toten Hosen – Das ist der Moment
American Auhtors – Best day of my life
Iriepathie – Die ganze Nacht

Anmerkungen: Braveheart ist eine instrumental Nummer, die seit Jahren die Musikphase eröffnet. Mein Opener. An Tagen wie diesen gehört ebenfalls zu meinen evergreens und hier folgt meistens die erste Gänsehaut. Die nächsten Nummer dienen dem Wechselbad der Gefühle. Mit Laut sein beginnt die Fokussierung, die Reggeabeats von Iriepathie sorgen für eine positive Stimmung, die Bob Marley und seine drei kleinen Vögel vollenden. Superpunk wird das Vorbereitungsfinale einläuten und mir eine eindeutige Message in den Kopf singen. Danach zwei Standard Hits aus meiner Vorbereitungsliste, die mich emotional richtig einstimmen, die sanften Klänge erneut von Iriepathie sorgen für eine relaxtere Atmosphäre. Quasi ein kleiner cool down.