Welkom in Nuenen, einem beschaulichen aber sehr enthusiastischen Städtchen am Eindhoven Kanal und Heimat des Das van Brabant, der höchsten Erhebung in Noord Brabant

Wir sind in den Niederlanden. Das haben wir von Anfang an gemerkt, alles ist freundlicher und umgänglicher. Gemütlicher. Probleme? Gibt es keine oder werden eben in kürzester Zeit total unkonventionell gelöst. Wie zum Beispiel unsere Pazelle, die zwar prima gelegen aber nicht an der Strecke sein sollte. Anders als in Deutschland hatte die Zuteilung keinen Bestand, sondern wir bekamen innerhalb von fünf Minuten einen Platz an der Strecke, nicht ganz so geplant aber läuft.

Da wir die Zelte quasi über die Deichsel eines Wohnwagen bauen mussten, wurden die Besitzer kurz angerufen, nachgefragt und alles kein Problem. Danke für die Hilfe und Unterstützung.

Der Aufbau war dann schneller durchgeführt als geplant, rund 75 Minuten für das Betreuer Haus für 30 Stunden. Sieht gut aus und ist funktional.


Im Hotel ist auch alles prima, wenn auch hier der Start etwas stotternd war. Das Zimmer war nur für eine Nacht reserviert, obwohl wir ja zwei nächste dort bleiben. Meine beiden Hasis werden morgen Nacht natürlich auch im Hotel schlafen. Klappt auch, bereits um 09 Uhr können wir morgen früh noch in ein Einzelzimmer umziehen. Wunderbar. Und außerdem passt das Motto unseres Doppelzimmers auch super zum Rennen. Volltreffer:

„The only way to make a dream come true is wake up and live it.“

Um sechs Uhr ging es dann noch kurz auf die Strecke. Was soll ich sagen? Typisch Holländisch :-) Breitere Wege gibt es nur wenig auf dem ca. 8km Rundkurs. Dafür Kurven in allen Varianten, mit und ohne Wurzeln und auch mit einem Baum in der Mitte des Weges. Hat Spaß gemacht. Die Auffahrt zum Dak van Brabant ist nicht steil und kommt mir entgegen, die Abfahrt etwas Tricky mit vier oder fünf Spitzkehren und ausgewaschenen Spurrinnen. Mountainbiken eben.

Besonders erwähnenswert: Die ultimative Freundlichkeit der Helfer vor Ort, jederzeit für einen Plausch gut und immer ein Lächeln auf den Lippen. Top!

Die obligatorische Pasta durfte dann auch nicht fehlen. Und war beim Italiener neben an zu spanischer Musik sehr lecker. Jetzt liegen die Beine hoch und die letzte Nacht bricht an. Die Ruhe vor dem Sturm. Gute Nacht.