Kopf gegen Bauch. Bauch siegt in doppelter Hinsicht. Erstens habe ich hemmungslos an meinen Ernährungskonzept vorbei gegessen und zweitens natürlich sowohl Gewicht als auch Bauchumfang geschenkt bekommen. Hüftgold wächst schneller als man essen kann.

Ich hatte es ja bereits in meinem #Trainingstagebuch gestern angekündigt: Sportlich läuft es aber ernährungstechnisch waren die abgelaufenen 10 Tage ein großes Desaster. Da hat dann auch nur noch Galgenhumor geholfen.

Ich übertreibe nicht, wenn ich von einer Kalorienaufnahme von 4000-5000kcal pro Tag über mehrere Tage spreche. Das Tracking habe ich eingestellt, das war mir zu blöd.

Kennt ihr das? Wenn der ganze Körper nach essen schreit, obwohl man satt sein sollte? Wenn man auf nichts anderes Appetit hat, als auf… Zum Beispiel Cashewbutter mit Ciabatta oder Sandwich mit selbstgemachte Majo, Vurst und Co? Oder auf Lipinenkernies mit Haselnüssen und Amaranth? Also nicht so richtig ungesund aber einfach zu viel und ständig?

Und obwohl mir das rational alles auch bewusst war und ist, setzte sich der Bauch doch durch. Fiese Tricks kennt der Bauch und kann den Kopf ganz schnell isolieren und sich durchsetzen. Hammerhart.

Ich mein, ich denke generell viel an Essen und muss meine Energiebilianz im Auge behalten. Das gelingt mir meistens gut. Aber die letzten 10 Tage waren eine Katatstrophe. Was hilft? Mir hilft grade Struktur.


Alle 3h 400kcal von morgens 09:00 bis abends 21:00. Dazwischen maximal Gemüse wie Gurken oder Tomaten, Paprika oder Rote Beete.

Auch gut sind sichtbare Erinnerungen: Drink more, eat less und stay focussed helfen gerade. Denn aus so einer Ernährungskrise sollte man schnell wieder rauskommen, denn sonst hilft weder das viele Training noch spätere Diäten. Man in kürzester Zeit ziemlich viel kaputt machen und hinterher fragt man sich ernüchternd, ob das Essen wirklich so toll war?

Um den Heißhunger aber auch medizinisch auf den Grund zu gehen, gibt es ein Blutzuckertagesprotokoll.