Seit gestern findet das 11. Internationale Festival des Fahrradfilmes in den Herner Flottmann-Hallen statt. Gestern Abend wurde das 11. internationale Festival des Fahrradfilms mit dem Film „Rough Conditions Adventure Film Festival“ eröffnet. Am heutigen Haupttag des Festivals zeigen die Veranstalter nachmittags Spielfilme aus der Fahrrad-Kurierszene. Ab 20:00 Uhr ist das Hauptprogramm zu sehen.

11. internationales Festival des Fahrradfilms

Insgesamt treten 18 Filme aus zehn Ländern an, um die Goldene Kurbel zu gewinnen.

Ein Schwerpunktthema des 11. ICFF widmet sich unter anderem dem Glück. Nur Exoten suchen es auf dem Rücken von Pferden, der moderne Mensch findet es auf dem Fahrrad. Allein das Auto steht ihm beizeiten im Weg.

Für eine fahrrdafreundliche Gesellschaft

Menschen, die für eine bessere, fahrradfreundliche Gesellschaft kämpfen, zeigt der schwedisch-ugandische Dokumentarfilm „Cycologic“. In einer absurden Flut motorisierter Kleintransporter kämpfen Frauen in Kampala um Raum für Radfahrer_innen.

Die schwedischen Filmemacherinnen Emilia Stålhammar, Veronica Pålsson und Elsa Lövdin zeigen eindrucksvoll, dass sich die politischen Inhalte und Haltungen der Menschen zwischen Kampala und großen Teilen der entwickelten Welt nur wenig unterscheiden. Emilia Stålhammar wird auch als Gast beim ICFF auftreten.

Anderer Filme erzählen Geschichten oder machen Kunst. Sie wird zum Beispiel durch Norbert Krauses eigenwilligen Musikfilm „Bicycle Piece for Orchestra – a Tribute to Yoko Ono“ repräsentiert. Außerdem durch eine Reihe kleiner aber feiner Animationsfilme aus Belgien, England und den USA.

Trailer: Internationales Festival des Fahrradfilms