Abfahren ist beim Rennrad fahren für die einen ein Traum für die anderen ein Albtraum. Nach jahrelanger Mountainbike Erfahrung habe ich im vergangenen Jahr meinen Fuhrpark um ein Rennrad erweitert und seitdem meine Leidenschaft für den Straßensport entdeckt. Und das Thema „Abfahrt“ wird unter Rennradfahrer sehr ambivalent diskutiert. Viele mögen das Adrenalin, dass bei über 70kmh durch den Körper rauscht, für andere hingegen ist die Abfahrt eher der lästige aber unvermeidbare Teil der Tour.

Volle Konzentration in der Abfahrt. (Foto: Thomas Wasserberg)

Hochgenuss Abfahrt? Volle Konzentration in der Abfahrt. (Foto: Thomas Wasserberg)

„Mit 95 Stundenkilometern auf 21 Millimeter breiten Reifen und einer klassischen Seilzugbremse einen Berg runter rasen – Ist das schlau?“ – Erik Zabel

Ich persönlich genieße die Abfahrten und habe viel Spaß beim Geschwindigkeitsrausch. Anders als beim MTB fehlt mir bisher aber noch die letzte Sicherheit in der Abfahrt, weshalb ich auch auf geraden Strecken das Tempo freiwillig reduziere. Körperlich anstrengend war die Abfahrt vom Großglockner, aufgrund der Kälte fiel das notwenige Bremsen mit der Zeit immer schwerer.

Und ihr? Ist die Abfahrt der Moment des Innehaltens? Strahlende Glückseeligkeit oder eher Mittel für den Gipfelsturm?