Herausforderung Paterberg, 360m mit maximal 20% Steigung. (Foto: Christophe Vanfleteren)

Herausforderung Paterberg, 360m mit maximal 20% Steigung. (Foto: Christophe Vanfleteren)

Am 30.03 geht es los, die Ronde van Vlaanderen startet für Jedermänner und -frauen, einen Tag bevor die UCI Pro Teams den Frühjahrsklassiker austragen. Während Vorjahressieger Tom Boonen (BEL) und Co über 240km von Brüssel nach Oudenaarde fahren, starten wir auf einem 140km langen Rundkurs um Oudenaarde, das seit 2012 den alten Zielort Meerbeke ablöste.

Mit dem Rennrad könnte ich auf keiner traditionsreicheren Strecke debutieren. Seit 1913 wird das Rennen in der Radsport Hochburg Flandern ausgetragen und zählt dort als das wichtigste Rennen des Jahres. Neben Lüttich-Bastogne-Lüttich und dem Flèche Wallonne gehört die Flandernrundfahrt zu den wichtigsten Rennen Belgiens, gemeinsam mit Mailand – San Remo, Paris-Roubaix, Lüttich – Bastogne – Lüttich und der Lombardei Rundfahrt bildet die Flandernrundfahrt die Monumente des Radsports. So werden die fünf bedeutendsten Klassiker des Radsports bezeichnet, die als die traditionsreichsten Eintagesrennen im Straßenradsport gelten.

Die Flandernrundfahrt wird besonders durch die Hellingen, kurze aber mit bis zu 20% Steigung extrem steile Anstiege und den Kasseien, Kopfsteinpflasterpassagen zumeist in den Hellingen ausgezeichnet. Bisher steht der genaue Streckenverlauf nicht fest aber auf der 140km langen Strecke werden auf uns Hobby Piloten bestimmt auch die berühmtesten Hellingen warten: Bosberg, Koppenberg, Oude Kwaremont und zum Abschluss der Paterberg.

Ich freu mich schon jetzt auf das Rennen, das mir im harten Wintertraining als Ziel vor Augen Motivation spendet.