Dass es Herbst wird habe ich in der letzten Woche beim „Bergtraining“ (sofern man die Hügel um Göttingen herum so nennen kann) besonders deutlich gemerkt: im Entwicklungsbereich den Berg hoch und dann mit bis zu 60 km/h wieder runter macht bei den derzeitigen Aussenbedingungen keinen großen Spaß, wenn der Wind durch die verschwitzte Kleidung zieht.

Daniel hat in den letzten Wochen schon das Craft Active Extreme Shirt getestet und für gut befunden, und dank eines Gutscheins von Bergzeit konnten wir nun auch die Windstopper-Version ausprobieren.

Craft Active Extreme WS S/S Shirt black – Bildrechte liegen bei bergzeit.de

Craft Active Extreme WS S/S Shirt black – Bildrechte liegen bei bergzeit.de

Eigentlich wollte ich das Shirt im Wald mit dem Crosser testen, allerdings war das Wetter gestern dermaßen unfreundlich, dass ich das erste richtige Rollentraining des Herbstes den Vorzug gegeben habe. Dafür kann das Active Extreme Shirt heute nach dem Schwimmtraining bei einer leichten Laufeinheit im Wald zum Einsatz.

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Nach dem Auspacken war ich erst einmal skeptisch: das Shirt hat im Brust- und Schulterbereich nicht eine, sondern zwei Stoffschichten. Die untere aus Micro-Polyester, die obere aus Gore Windstopper®. Fühlt sich erstmal ziemlich nach Plastik an, aber wenn man das Teil einmal anhat merkt man davon nicht mehr viel.

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Die Schulterpartie sitzt gerade noch etwas locker, was aber eher daran liegt, dass ich wegen meiner gebrochenen Hand ordentlich Oberkörpermuskulatur verloren habe… Das Shirt sitzt jedenfalls sehr angenehm, nur das Etikett ist – wie bei so vielen anderen Funktionsshirts – an einer total blöden Stelle angebracht, vorne am Bauch. Naja, kann man ja abschneiden.

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Getestet habe ich dann heute mit dem Shirt als erste Shirt und darüber nur ein leichtes Patagonia Langarmshirt. Bei Temperaturen um 10° hat das vollkommen gereicht.

Mein Fazit: ich bin stark angetan vom Craft-Shirt. Es hält während des Laufens warm, leitet Feuchtigkeit gut weiter, und das absolute Highlight – die Windstopper-Membran an der Front und den Schulter – hält den Wind bergab und beim Auslaufen zuverlässig ab. Ich habe immer schon gewartet, dass es kalt wird auf windigen Passagen oder auf den letzten Metern, aber die Membran  hat das gut verhindert. Jetzt bin ich auf dem ersten Einsatz auf dem Rad bei einer Downhill-Passage gespannt – den Lauftest hat das Teil jedenfalls bestanden.