Während sich die MTB – Bike Elite am Gardasee zur Saisoneröffnung beim Rocky Mountain BIKE Marathon powered by VAUDE trifft, ruft das beschauliche Wetter an der Ruhr zum Ruhrbike Festival in die Ruhrhöhen. Für mich heißt es Harkortberg statt Monte Casale, wobei sich die Streckendaten der beiden Bike Veranstaltungen auf dem Papier her fast gleichen.

Während am Gardasee auf der Rona Grande 75km mit 2800hm auf die Fahrer warten, bietet der RSC Tretlager Wetter mit seinem Ruhrbike Marathon immerhin 50km mit fast 2000hm. Wohlgemerkt: Nicht in den Alpen sondern in den Ruhrhöhen mit Steigungen von maximal 150-200 Metern am Stück.

Reizvoll wird der Ruhrbike Marathon insbesondere durch seine schöne, abwechslungsreiche Strecke. Das Sägezahnprofil erlaubt keine Verschnaufpause, die letzten 20km sollen komplett auf Trails ausgetragen werden. Nicht vergessen darf man natürlich den Aufstieg auf der Hegestraße, der wohl steilsten innerstädtischen Straße Europas.

Da ich nicht für die Nutrixxion Marathon Trophy angemeldet bin und im letzten Jahr an dem Marathon nicht teilgenommen habe, werde ich in der Startaufstellung im letzten Drittel stehen und mich auf den ersten Kilometern nach vorne arbeiten müssen, um eine vernünftige Ausgangsbasis für das Rennen auf den viele Trails zu haben. In erster Linie ist der Ruhrbike Marathon aber ein Formtest für den Start in die MTB-Challenge in zwei Wochen beim Schinder(hannes) MTB Superbike.

Ich bin gespannt wie sich das erste MTB Rennen 2014 anfühlen wird und vor allem, wie ich nach den ganzen Rennrad Kilometern im April fahrtechnisch mit den anspruchsvollen Kurs zu Recht kommen werde. Es zuckt auf jeden Fall wieder mächtig in den Beinen :-)

Ein Gruß geht an dieser Stelle auch nach Italien zum Gardasee. Trotz Ruhrbike Festival kommt schon ein bißchen Neid auf Racing Ralph oder Tim alias ethackt auf. Viel Spaß und gute Rennen.