Jetzt wird es ernst. Während sich Jens Voigt auf seinen Stundenweltrekord vorbereitet, begebe ich mich auf die Reise in den 450km entfernten Zollernalbkreis. Anders als im vergangenen Jahr wird es kein zentrales Headquarter für die vier Tage geben. Stattdessen werden wir bis Samstag in Balingen gastieren und dann mit der zweiten Etappe von Balingen nach Albstadt umziehen, um so die Wege vor Ort zu reduzieren für eine bessere Regeneration – hoffentlich.

Begleitet werde ich dieses Mal leider nicht von meiner liebsten Chefbetreuerin, sondern von meinem guten Freund Peter. In Balingen erwartet uns eine Ferienwohnung etwas dezentral von der Ortsmitte. Da der Start in Haigerloch am Freitag erst mittags ist, hat sich diese Variante durchgesetzt. Die Fahrtzeit von 30min ist vertretbar, während es dann vom Ziel aus schnell in die Ferienwohnung geht. Denn die Regenerationszeit zwischen der ersten und zweiten Etappen ist durch den späten Start relativ kurz.

In Albstadt haben wir dann ein Hotelzimmer ca. 500m vom Ziel im Bullentäle entfernt. Durch den neuen Startort in Straßburg am Sonntag morgen kommt hier etwas ungeplante Fahrtzeit hinzu. Allerdings ist nach der zweiten Etappe der Drops schon fast gelutscht. Ach ne, da war doch was? Richtig, die dritte Etappe wurde euch den Start in Straßburg um 12km verlängert. Auf dem Papier warten am Tag drei also auch 76km anstatt 64km im vergangenen Jahr. Was das für die Zielsetzung in diesem Jahr bedeutet? Das erzähle ich euch später, wenn wir in Balingen eingecheckt sind.