Königsetappe der Sparkasse Trans Zollernalb, 82km und 2200hm von Balingen zur Weltcupstation in Albstadt.

Quälen, Qualen, quälen war das Motto der heutigen zweiten Etappe. Direkt vom Start weg gab es ein stetiges auf und ab, dabei waren die Anstiege länger und steiler als gestern. Mehr Frequenz und weniger drücken.

Vom Start weg kam ich gut in Tritt und biss mich in einer Gruppe fest, aus der das spätere Podium der M4 Altersklasse bestand. Bei sonnigen 24 Grad war die Strecke wegen der andauernden Regenschauer über Nacht noch mehr aufgeweicht. Der vorausgesagte Regen blieb stattdessen aus. In den schlammigen Trails musste unsere Gesamte Gruppe dann auch eine Bodenprobe nehmen. Aber es ist alles gut gegangen.

IMG_6066.JPGAnstieg nach Meßstetten, im Schnitt 12% steil. Das tat nach 63km unglaublich weh.

Der Anstieg in Meßstetten bei km63 brach mir dann die Beine. Kurz vor den Top 60 war ich bis dato prima platziert. Nicht enden wollende 500m waren grausam. Dabei hörte ich ein leichtes Pfffffffff von vorne, so dass ich dann wenig später mein Vorderrad vorsichtshaltbar nachpumpte. Im letzten Anstieg des Tages zerteilte sich unsere Gruppe und ich konnte meine Position nicht halten. Von hinten zog eine weitere Gruppe vorbei. Da ging nicht mehr viel.

2km vor dem Schluss kurz vor dem letzten Gegenstich hielt ich weitere Verfolger auf Abstand, als ich mich verschaltete und der folgende Kettenklemmer wertvolle Zeit und 15 Positionen kostete. Verdammt ärgerlich, denn ich war auf unter 4:10h unterwegs, am Ende war ich nach 4:17h im Ziel. Platz 85. / 26. AK.

In der Gesamtwertung habe ich fünf Plätze verloren statt nach vorne zu klettern. Aber als 82. ist das Ziel Top 100 nach wie vor erfüllt. Auf der letzten Etappe von Albstadt nach Hechingen sollte ich meine Position verteidigen können.