Nach meiner Artikelserie #Tapering in der Praxis möchte ich nachlegen und den Themenschwerpunkt Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Freizeit behandeln und aufzeigen, dass es viele Möglichkeiten gibt hier und da etwas Zeit rauszuschlagen.

Der Unterschied zwischen Hobbysportler und Profisportler liegt nicht nur in der Trainingszeit, denn hier kann man durchaus das Niveau mit viel gutem Willen anpassen. Der Unterschied liegt besonders im Detail, im alltäglichen Leben. Regeneration, Ernärhung, Fokussierung und Betreuung. Diese vier Punkten ermöglichen den Profisportler auf der einen Seite kontinuierlich hohe Umfänge zu trainieren (was aber gar nicht immer benötigt wird heutzutage) und auf der anderen Seite kann er natürlich ausgeruhter viel mehr Intensität ins Training bringen; der Schlüssel zum Erfolg. Tim Böhne (Deutscher Meister im MTB XCM) führt das hier sehr toll aus.

Trainiere ich härter verbesserte ich meine Leistung, verbessere ich meine Leistung bin ich schneller. Natürlich ist das Fundament eine gute Grundlagenaber die sollten wir im Mai alle habe.

Wir müssen als Hobbysportler also neben unserer Trainingszeit auch die Regeneration im Auge behalten, die Ernährung und uns Ziele setzen, die wir fokussieren können.


Bei mir klappt das mit der Craft BIKE Transalp prima. Das Ziel war weit genug weg, um Winter nicht übermotiviert zu sein und trotzdem so präsent, um es nicht aus den Augen zu verlieren. Jetzt beginnt die heiße Phase, das wichtige Training im Bereicht anaerobe Ausdauer. Glücklicherweise habe ich einen Wattmesser, was die Auswertung des Trainings vereinfacht. Jetzt, wo ich die Technik verstanden und die Vorteile kennengelernt habe. Denn ohne trainingsmethodischen Backround bringt ein Wattmesser überhaupt nichts – außer einem leeren Portmane. :-)

Im Mai werde ich bewusst volle Tage auswählen, um anhand meines Tagesblaufs beispielhaft darzustellen, wie man als Hobbysportler seine Zeit für Training und/oder Regeneration nutzen kann ohne Probleme mit der Familie oder Arbeit zu bekommen. Grundvoraussetzung bei all dem ist natürlich, dass die Familie das Ziel (nicht die Begeisterung) mitträgt und Verständnis hat, wenn man mal wieder die Nacht zum Morgen macht, um vor der Arbeit eine Trainingseinheit in den Tagesablauf integriert oder anstelle der leckeren Kekse oder gekauften Chips lieber auf natürliche Lebensmittel zurückgreift.