Auf der zweiten Etappe von Saalfelden nach Mittersil kam zum ersten Mal richtige Transalp Stimmung auf. Zwei lange Anstiege, Panorama Trails, Kletterpassagen – alles dabei.

Und das auf nur 64km mit 2400hm. Transalp Kurztrip also, abgesehen von der Fahrtzeit. Insbesondere die Überquerung der Medalscharte war furios. Ein stetiger Trage-, Schiebe und Fahrmix. Toll.

Sportlich kommen wir nicht ganz unseren Zielen nahe. Die Bergpace stimmt nicht und Höchstleistungen nicht zu erreichen. So war die Stimmung während der 5:20h langen Fahrzeit auch nicht die Allerbeste. Am Ende reichte es trotzdem für Platz 220 (103. AK).

Mit angepassten Zielen und lockerer Herangehensweise gehen wir in die morgige Königsetappe mit neuer Motivation.

Fernab jeglicher Platzierungs Träume wartet diese morgen mit einem historischen Highlight: Es gibt ein Wiedersehen mit den Hohentauern, nach zehn Jahren Transalp Abstinenz.

25km mit 1900hm inklusive Alpenhauptkammquerung warten zu Beginn der 118km langen dritten Etappe. Ein gutes Stück Holz. Start ist bereits um acht Uhr.