Der Geruch von Aufwärmcreme, das Surren der Ketten, lange Aufwärmtrikots, Windwesten… Herbstrennen! Nach der Craft BIKE Transalp beginnt für mich morgen früh die zweite Saisonhälfte. Ein Sprintprogramm auf dem Papier, Marathon Aufgaben in der Praxis. P-Weg Ultramarathon, Vulkanbike Ultramarathon und dann Gulbergen 24h MTB Solo. Let’s rock, die Vorfreude ist da.

Morgen starte ich zum ersten Mal beim P-Weg Marathon in Plettenberg, bereits zum 11 Mal wird der Klassiker ausgetragen und überall hört man Schwärmerei von Strecke, Atmosphäre und Rahmenprogramm. Ich bin gespannt, was die 93km lange Strecke mit knapp 2500hm zu bieten hat. Das Profil schaut jedenfalls giftig aus, die angekündigte Schlammschlacht wird das Rennen in eine zähe Veranstaltung verwandeln.

Ich bin gespannt, was die Beine im Renntempo zurückmelden, denn wenn ich irgendwas in den letzten Wochen nicht gemacht habe, dann die Schmerzgrenze zu trainieren. Aber das macht den Reiz auf, selten habe ich mich mehr auf Schmerzen und brennende Beine gefreut.

Bevor es dann nächsten Samstag zum Vulkanbike Marathon geht, wartet am Mittwoch noch eine zehnstündige Trainingseinheit auf mich. Man muss eben Prioritäten setzen. :-)

Aber bleiben wir in Plettenberg. Bereits die Homepage Zugaben, find ich sehr ansehnlich. Es gibt einen Zeitenrechner mit errechneten Angaben für verschiedene Zwischenzeiten. Ich bin mal optimistisch von 5:20h ausgegangen, jetzt weiß ich schon nach 2:13h, ob ich das Ziel erreichen kann oder nicht. Ansporn oder Demotivation? Ich werde berichten.

Auch löblich, dass genaue und drei Seiten umfassende Höhenprofil. Hoffentlich haben sie auch keinen Anstieg vergessen, es warten jedenfalls morgen eine Menge Hindernisse vor dem Zieleinlauf.