– Oder Hauptsache nicht ertrunken. Seit Dienstag versuche ich, neben dem momentan vorrangigen Lauftraining, mich ans Schwimmen heranzutasten. Soll heißen, ich bin zum ersten Mal in meinem Leben nicht geschwommen, um der flirrenden Hitze am Strand zu entkommen, sondern aus sportlichem Ehrgeiz. Voll motiviert und nach Lektüre der entsprechenden Fachliteratur stürzte ich mich also ins kühle Nass.

Untrainierte Abläufe in ungewohntem Element – schnell wurde klar, dass ich den Kilometer, den ich mir vorgenommen hatte nicht nur nicht in neuem Weltrekordtempo, sondern nichtmal an einem Stück schwimmen werde. Also volle Konzentration auf die Technik und schön Züge zählen.

Eine Bahn Kraulen – Pause – eine Bahn Brustschwimmen – Pause – eine Bahn Kraulen – Pause – …oh, eine Wasserrutsche – rutschen!! – eine Bahn Kraulen- Pause – eine Bahn Brustschwimmen… usw.

Langsam gefiel mir die neue Art der Fortbewegung und dass die benötigten Züge pro Bahn allmählich abnahmen, motivierte zusätzlich. So schaffte ich es insgesamt 1:45h mit dem Schwimmsport zu verbringen und davon tatsächlich auch ca. eine Stunde zu schwimmen, bevor die Technik endgültig so unsauber wurde, dass ich mich zu sorgen begann ob der Schwimmmeister gleich einen Rettungsring nach mir werfen würde.

Als Fazit bleibt festzuhalten: ich kann immer noch nicht Kraulen. Stunden mit einem Trainer werden zwingend erforderlich sein. Aber auch, dass ich Motivation aus meiner Unfähigkeit ziehe und ich nicht ertrunken bin.

Das MUSS zu schaffen sein. Vollgas voraus – Richtung Hawaii ;-)