Eine geteilte Woche. Zu Beginn – abgesehen von den Leistungs/Gewichts/Eßproblemen – lief es ganz gut und ich habe vor allem auf dem Rad das tolle Wetter draußen genutzt. Aber ab Donnerstag erwischte es mich dann doch und eine Erkältung warf mich zurück. Trainingsfrei.

mein_trainungstagebuch

Friede, Freude und Eierkuchen gab es die ersten fünf Wochen. Ein Trainingstagebuch soll auch Einblicke geben, wenn es nicht läuft. Es läuft nicht. Mein Körper streikt, jetzt sogar mit Krankheit. Dazu die anhaltenden Heißhunger und Eßattacken. 10kg, 7cm Bauchumfang – spätestens jetzt bin ich dick. Aber Jammern hilft nicht, der Wille muss zurück. Ich werde nicht aufgeben! Back to the roots quasi.

Zu Wochenbeginn sah alles noch ganz ok aus. Mit dem Anhänger auf große Reggie Tour bei strahlendem Sonnenschein. Und Dienstag mit viel Kraft in die Doppelbelastung von Intervallpyramide und Studio.

Auffällig ist und bleibt, dass mein Körper bei aller Motivation nicht mitmachen will. Ich bekomme meinen Puls auf der Rolle gerade so bis 160, verliere dann aber sofort Trittfrequenz. Beim Laufen und im Studio schaffe ich mit Leichtigkeit 10-15 Schläge mehr und es fühlt sich weniger träge an.

Vielleicht habe ich das Rad falsch eingestellt? War warum sollte sich das erst jetzt bemerkbar machen? Komisch.


Am Donnerstag dann der Leichtsinnsfehler. Bei 16 Grad nach dem Studio im T-Shirt nach Hause und abends merkte ich bereits die ersten Signale. So gab es dann ab Freitag von mir selbst verordnete Trainingspause. Auch um dem Essen entgegenzusteuern oder der allgemeinen Schwäche. Aber ehrlich fehlte auch zum ersten Mal die Motivation.

Ich glaube ich befinde mich auch in einem mentalen Teufelskreislauf aus Frustrationen. Keine Leistung –> Frustration –> mehr Essen –> Frustration –> mehr Gewicht –> Frustration –> noch weniger Leistung.

Gerade arbeite ich an einem Plan, dies zu durchbrechen. Denn mit 90kg kann ich sämtliche Saisonziele vergessen.