Und dann ist es auch offiziell 2016. Ein frohes neues Jahr in die Runde mit vielen erfolgreichen Trainings und Wettkämpfen, wofür wir bereits seit einigen Wochen trainieren. Ich habe bereits die neunte Woche der Vorbereitung auf die Saison 2016 hinter mir und es geht wieder bergauf.

mein_trainungstagebuch

Mit vier Radeinheiten in Folge begann die letzte Woche des Jahres mit vollem Eifer, nach der erholsamen Ruhewoche war ich auch wieder mental fit für Trainingsreize. Das Wetter sorgte für weitere Motivation.

Am Montag und Mittwoch konnte ich das Wetter prima bei zwei lockeren Trainingseinheiten genießen. Am Dienstag fiel es schon schwerer als sonst sich auf das Rollenprogramm einzulassen, aber der Kraftausdauer/Motorik Block ist eben auch wichtig. Am letzten Tag des Jahres nutzte ich dann ebenfalls die Rolle, um drei Stunden lang meine Ausdauer zu trainieren, der Wind war mir draußen doch zu fies.


Im Studio ging es Dienstag, Mittwoch und Samstag zur Sache. Dienstag und Mittwoch trainierte ich die Beine im Hinblick auf das kommende Maximalkrafttraining ging es in den schmerzenden Bereich um sechs bis acht Wiederholungen. Es fluppte; mit 130kg bei sechs Wiederholungen komme ich meinem Ziel schon Nahe.

Am Mittwoch ging es dann im Kursraum heiß her. Gemeinsam mit Thorsten stand Stabi-Training auf dem Programm und Thorsten hatte ein Kettlebell Zirkeltraining vorbereitet. Nach zwei Durchgängen haben sich nicht nur die Hände verabschiedet. Zum Finale gab es dann noch ein paar Bauchübungen hinzu, die Plautze muss schließlich als bald wieder weg.

Und da war noch was… Richtig. Gelaufen bin ich auch. Und trotz der tollen Sonnenwetter Touren auf zwei Rädern gehört die Einheit der Woche ins Lauftraining. Zwar kann ich nach wie vor nur 5km laufen bis das Knie schmerzt, aber 5km können auch Freude bereiten. Besonders bei einem derartigen Sonnenaufgang wie am Montag vor einer Woche.

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Mittwoch, Samstag und Sonntag war ich ebenfalls auf zwei Beinen unterwegs. Gerne würde ich noch mehr laufen, denn ich merke einfach sehr schnell Verbesserungen. Mit Geduld nach vorne, immerhin waren es am Sonntag dann schon wieder 40′ am Stück mit wenig Schmerzen.

Die nächsten zwei Wochen werden mein Training noch einmal nach vorne bringen. Mit Maximalkraft im Studio, Intervallen auf dem Rad und vor allem Lauftechnik Training gegen die Schmerzen.

Für die letzte Trainingsmotivation muss ich aber dringend meine Nah- und Fernziele formulieren, um einfach auch mental fokussiert zu bleiben. Ich verschenke morgens zuviel Zeit und merke selbst, dass der Fokus beim Transalp Training stärker war.

Schwierig wird derzeit die Durchführung meines Saisonhöhepunkts, aufgrund einer Betreuerabsage. Für die 24h von München wird dringend ein Betreuer gesucht oder vielleicht sogar zwei. Andernfalls werde ich meine Saisonplanung abändern und vielleicht doch wieder ein Etappenrennen einbauen.