Nach drei harten Wochen jeweils jenseits der 15 Wochenstunden folgte in dieser Woche Entspannung und Ruhe. Aktive Regeneration mit reduzierten Umfängen und ohne große Belastungen. Nunja…. fast.

mein_trainingstagebuch

Nachdem die letzte Woche mit vier harten Trainingstagen endete, folgte in der Ruhewoche am ersten Tag trainingsfrei. Kenne ich gar nicht mehr, es war der dritte freie Tag 2016, am Donnerstag folgte der Vierte direkt hinterher.

Zwei Krafttrainings, ein Lauf (der es in sich hatte) und acht Radeinheiten (4x nüchtern) sorgten für eine relativ erholsame Woche mit einem abschließendem CP20 Test auf der Rolle.

In der Ruhewoche kann man das perfekte Wetter auch zu Fuß genießen.

In der Ruhewoche kann man das perfekte Wetter auch zu Fuß genießen.

Meine Trainingswoche in der Übersicht

RadfahrenLaufenKraftEntwicklungFebruar
Am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag setzte ich mich bereits um vor sieben Uhr auf die Rolle, um in der Elternzeit das aufwachen meiner Tochter täglich mitzuerleben. Die Nüchterntrainings klappen gut, stellenweise war ich so motiviert das aus dem 30-45mkn Ziel eine Stunde wurde. Und während ich vor dem Training einen leichten Hunger verspüre, ist nach dem Training der Hunger gegessen und ich kann das Frühstück noch eine knappe Stunde hinauszögern.

Ansonsten war die Woche auf dem Rad geprägt von regenerativen Einheiten. Am Dienstag witterungsbedingt auf der Rolle, Freitag (1:30h) und Samstag (2:30) gemeinsam mit der Tochter und dem Tout Terrain Anhänger draußen. Das kältere Wetter am Samstag ging trotzdem an die Substanz und ich war den übrigen Tag extrem müde.

Tout Terrain Singletrailer

Am Sonntag stand der erste CP20 Test im Jahr 2016 auf dem Programm. Oh weia, es hätte schlimmer sein können aber an die Qualen muss ich mich erst wieder gewöhnen. Außerdem muss ich den Test noch auswerten und die Differenz von Bkool und 4iiii Precision berücksichtigen, weil mein linkes Bein soviel schwächer ist.

10h auf dem Rad in der Reggiewoche sind in jedem Fall zufriedenstellend.

Statistik:

8TE, 10h, 220km, 1400hm

Fortschritt Übersicht

Intensität
Leistung
Form
Es gab in dieser Woche erneut nur einen Lauf. Laut Trainingsplan wieder 60min, als einzige Einheit am Mittwoch. Meine Frau hatte Geburtstag und wir wollten die Zeit miteinander verbringen. Also ging es noch vor dem Frühstück auf die Piste. Ein Hemp Bar sorgte für die nötige Energie.

Es lief so gut, das Gefühl war so mitreißend beim Laufen das ich völlig die Balanace verlor und pushte was meine Beine hergaben. Aus dem lockeren Lauf wurde ab km4 der ernsthafte Versuch zum ersten Mal sub50min zu laufen. Und ohne völlig zu eskalieren erreichte ich mein Ziel mit 48:30 sogar weit darunter. So schnell war ich noch nie. Und dabei verspürte ich keine Schmerzen. War das ein flash. Yeah :-)

Damit habe ich die Meßlatte für meine Läuferkarriere natürlich angezogen und für 2016 eine Zeit unter 45min als Ziel gesetzt, daran werde ich jetzt im Rahmen meiner zeitlich begrenzten Laufmöglichkeiten arbeiten.

Statistik:

1TE, 51min, 11,4km

Fortschritt Übersicht

Intensität
Leistung
Form
Die Maximalkraftphase ist abgeschlossen. Die nächsten Ziele sind mit Kraftausdauer und Schnelligkeit klar benannt, außerdem bleibt Stabilität im Fokus.

Mit Throsten habe ich am Dienstag ein neues Training ausprobiert. Kraftausdauer mit dem Gymnastikball und später ein Schlingentraining. Ich habe selten mehr im Studio gelitten als am Dienstag. Wie die Übungen genau ausschauen, werde ich mal genauer dokumentieren. Das Prinzip ist relativ einfach, die Umsetzung erfordert aber extrem viel Konzentration, Genauigkeit und eben … Kraft.

Am Freitag gab ich mir dann beim Kettlebell Training eine kleine Auszeit und trainierte mit angezogener Handbremse.

Statistik:
2TE, 2:30h

Fortschritt Übersicht

Intensität
Leistung
Form
Die Form steigt nach oben, die Belastungen des Trainings kann mein Körper wieder super verarbeiten. Aber es bleibt weiterhin das Problem des Heißhungers am Abend, meistens beginnend am späten Nachmittag. Nach anstrengenden Trainings könnte ich, würde ich mich nicht stoppen, den ganzen Tag pausenlos essen. Ich habe mich aber mental ganz gut im Griff, so dass ich nur an wenigen Tagen meine Energiebilanz extrem vergeige.

Mit 79,9kg bin ich auf Kurs, habe mittlerweile wieder 4cm Speck am Bauch verloren und fühle mich insgesamt wohler. Bis zum Zielgeicht ist der Weg aber noch weit. Ich hoffe, dass die Disziplin im März noch einen Ticken klettert und ich hier einen großen Schritt in die richtige Richtung übernehmen kann. Konstant sub80kg ist in jedem Fall ein Teilerfolg.

Fortschritt Übersicht

Gewicht
Ausdauer
Form
Im Februar habe ich einen Großteil meiner Ziele erfolgreich umsetzen können.

52 Trainingseinheiten in 29 Tagen klingen ziemlich gut, insgesamt komme ich damit auf 67 Stunden Training. Auf dem Rad absolvierte ich davon den größten Teil mit über 50 Stunden, damit könnte ich erstmals 2016 die 1000km Marke knacken.

Das Lauftraining habe ich nach dem beendeten Streak Running arg reduziert, nur noch 5h Binnenhafen gelaufen. Immerhin kamen dabei 60km zusammen und ich verbesserte drei Mal in Folge meine 10km Bestzeit auf jetzt 48:30min.

Die übrigen 10 Stunden verbuchte ich im Fitnessstudio, wo ich bis zur vergangenen Woche Maximalkraft trainierte und in den ersten drei Umfangwochen meine Bestleistungen immer weiter steigerte.

Im Leistungsbereich drückt der Schuh, hier fehlt mir noch ordentlich Power um meine Saisonziele zu erreichen. Aber ich habe ein gutes Fundament gelegt um in den kommenden zwei Monaten meine Wettkampf Form aufzubauen. Wenn ich meine Gewichtsprobleme in den Griff bekomme, dann bin ich optimistisch.

Statistik:

Fortschritt Übersicht

67 Trainingsstunden
1145km Radtraining
60km Lauftraining

Fazit

Eine schöne Ruhewoche, ganz ohne Stress. Was bestimmt auch an den Beginn meiner Elternzeit liegt. Besser hätte diese nicht starten können, denn gerade die Hänger Touren haben in der Reggiewoche für Abwechslung und Spaß gesorgt.

Neue Motivation habe ich für das Krafttraining im Fitness Studio gewonnen, durch die neuen Reize von Thorsten habe ich mir neue Ziele gesteckt und deren Umsetzung wird mir im März den Schweiß ins Gesicht treiben. Aber ist es nicht dass, was den Sport ausmacht? Ziele setzen und an der Umsetzung arbeiten.

Ebenfalls wichtig und für die Generation förderlich war der Geburtstagsspaziergang mit meiner Frau durch den Nagionalpark de Meinweg. Zu Fuß auf den MTB-Trails war eine neue Erfahrung und außerdem konnte ich so auch mal meine Lieblingsstellen zeigen, der Broken Chainhill darf da natürlich nicht fehlen.