Das Nüchternlaufen während meines Running Streaks hat mir sehr gut getan, weshalb ich das Nüchterntraining nach Beendigung des Streiks fortgesetzt habe. Statt de Laufschuhe zu schnüren setze ich mich derzeit morgens auf die Rolle, um 30-60 Minuten locker in die Pedale zu treten. Dank der BKOOL-Software und der schnellen Hilfe aus der Twitter Community bin ich morgens häufig auf Expeditionsurs auf Teilen der Strecke des 24h Race Olympiapark München.

Ich wollte schon immer mal eine Strecke aus Testzwecken in die BKOOL Software implementieren. Das ganze ist sehr einfach, wenn man nur einen GPX Track ohne Video nutzen möchte. Dafür wird der Track über die Homepage von BKOOL hochgeladen und fertig, schon kann man seine eigene Runde über die Software drehen.

24h race München in der BKOOL Software

Man kann sich dabei sowohl die Kartenübersicht anzeigen lassen, als auch in der 3rd Person Position mit Retro-Grafik fahren. Interessant dabei ist, dass sowohl der Olympiasee als auch der Olympiaberg von BKOOL erkannt worden sind und visuell dargestellt werden. Außerdem weiß das Programm ohne mein zutun, dass ich im Gelände fahre.

Screenshot Bkool Simulator: Olympiapark München

Und ich erfahre beim Fahren, wie denn gerade das Wetter in München ist. Ich hä vorsichtshalber einen Regenschirm im Office aufgebaut, um nicht dem Starkregen ausgesetzt zu werden, dem ich am Sonntag vor zwei Wochen ausgesetzt war.

Üben,üben,üben - immer rauf auf den Olympiaberg.

Üben, üben, üben – immer rauf auf den Olympiaberg.

Physisch keine Vorteile durch visuelles Training auf der Strecke

Ich bin mir natürlich bewusst, dass der Trainingseffekt für den Kurs nicht gegeben ist. Aber mental hilft dies bei der Vorbereitung und der Fokussierung, so bleibt das Highlight im Juli präsent. Das die Trainingszeit mit den Rundunzeit vor Ort auch nicht vergleichbar sein wird, liegt wiederum an der Software, die weder das Anbremsen von Kurven noch Downhills oder technische Passagen berücksichtigt. Dafür beiden die Steigungsprozente und die Fahrten bergan sind durchaus ein realistisches Abbild der möglichen Leistung.

Der Wake up ride als solcher ist im Übrigen für mich von großer Bedeutung. Zum einen schaffe ich so relativ früh ein Energiedefizit für den Tag, außerdem fühle ich mich danach meistens richtig frisch und voller Energie. Für den Fettstoffwechsel erhoffe ich mir einen Vorteil, zumindest scheint mein Körper seit dem ich regelmäßig nüchtern trainiere bis in den Abend ganz gut mit der verabreichten Nahrungsmenge klar zu kommen.

„Wake up“ trifft den Nagel dabei nicht völlig auf den Kopf, es spiegelt also meine handwerklichen Fähigkeiten wider, denn ich bin dann meistens bereits 1-1,5 Stunden auf, habe mich (mit Kaffee), die Katzen (mit Futter und einer frischen Toilette) versorgt und Multimedia Krams abgearbeitet.

Ich danke der Community

All dies wäre überhaupt nicht möglich gewesen, gebe es nicht diese wachsende Twitter Community für Sportler. Denn ohne #Twitterlauftreff wäre es mir gar nicht möglich gewesen im Olympiapark zu trainieren, denn ich hätte nicht Lenas Training im Olympiapark gesehen und sie danach gefragt, ob sie mir die Strecke des Veranstalters abläuft. Lena tat dies innerhalb weniger Tage ud ich bin ihr dafür sehr dankbar. Witzigerweise kommt Lena ursprünglich aus Herne, einer Nachbarstadt von Herten, in der ich aufgewachsen bin.

Also liebe Lena: Vielen Dank und ich hoffe ich kann mich bei meinem München Besuch im Juli revanchieren.