Volle Kraft voraus, die Saisonhighlights folgen jetzt Schlag auf Schlag. Es läuft gerade richtig gut, so dass die Trainingsmotivation sehr hoch ist. Nach einer kurzen Erholungsphase nach dem Canyon Rhein Hunsrück Marathon ging es trotz dicken Knies am Wochenende wieder ans Umfang Training für das 24h Mountainbike Rennen in München in vier Wochen.

mein_trainingstagebuch

Das schlimmste ist, wenn der Garmin alle ist! So geschehen am Samstag, als ich mit dem Auto zum Bergintervall-Training die Sophienhöhe erreichte und diese Tatsache feststellte. Ebenso schlimm der Sturz in Rhens, der mit die Teilnahme an der 24h Mountainbike DM verwehrte.

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Aber vier Wochen vor dem Saisonhöhepunkt, wollte ich kein Risiko eingehen. Genauso schlimm die Tatsache, dass der Sturz und die Folgen des Schlammrennens den Geldbeutel arg reduzierten: Eine neue Bar Fly Halterung (34,99€), eine neue Kette (18,99€), neue Lagerschalen für das Innenlager (20€, inkl. Einbau) sowie zwei Stunden ordéntliche Bike-Pflege. Nun gut.

Erst Nebel dann Sonne und eine Ruhephase vor dem Sturm

Nebel in ErkelenzNebel begleitete mich die ganze Woche.

Die Woche begann ruhig und entwickelte sich prima. Auch, weil das Wetter parallel zur Form immer besser wird. Nach einem Anhänger Reggie Ride am Dienstag, einem Lauf am Mittwoch und Kraft Training Deluxe am Donnerstag, folgte ein super Dreierblock auf dem Rad.

Das Kraft Training mit Throsten war schweißtreibend. 3 aufeinanderfolgende Zirkel mit jeweils vier Übungen für den Oberkörper. Jeder Zirkel mit vier Sätzen durchgängig ohne Pause mit 30″ Belastung und 10″ Pause, die gerade so zum Wechseln der Übungsgeräte ausreichte. Danach noch ein paar Stabi Übungen und ich war fertig. Aber die intensive Kraftausdauer hilft mir gerade echt extrem viel.

125km Mountainbike zum Abschluss.

Am Freitag war MTB-Reparatur Tag. Bevor es damit aber losging, spulte ich mit dem Rennrad Kilometer ab. In etwas über zwei Stunden etwas über 60km, 30kmh im Schnitt. Toll, dabei nicht annähernd überzogen. Abends gabs dann noch eine Testfahrt mit dem MTB und die Erkenntnis, dass die Gewitter gerade lokal sehr begrenzt sind, man aber nicht rechtzeitig reagiert, schnell sehr nass wird.

Am Samstag das Desaster an der Sophienhöhe. Das schlimmste sind im Nachgang die fehlenden Wattwerte zur Analyse, denn die 3×10′ Intervalle gehen auch gut nach Gefühl. Am 04.06.2016 war ich dann auch nur noch eine Sekunde langsamer als am 02.06.2015. das stimmt mich zufrieden, wenn mir auch die Vergleichswerte fehlen.

Zum Abschluss der Woche setzte ich mich dann am Sonntag auf meinen Bock und fuhr nach Herten, fünf Stunden im Ausdauer Bereich. Danach gab es dann schmerzende Intervalle an den beiden Halden und einen kleinen Straßenanstieg. Sich dafür zu motivieren war nicht ganz einfach, zumal es nach fünf Stunden auch ziemlich warm war. Gestartet bin ich bei nebeligen 12 Grad und angekommen bei sonnigen 28 Grad. Zwischenzeitlich habe ich auch das Teilnehmerfeld des Ruhrgebiets Marathon getroffen. Schön war’s. Und gut liefs. Die langen Einheiten machen wieder richtig Freude.

Papi und Töchterchen

Gemeinsam ist doch immer das Schönste. Gemeinsam Blackroll Training hat was, wenn wir uns denn immer so einig über die Blackroll-Verteilung wären…

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Fazit

13:20h auf dem Rad macht 307km und 1800hm in sechs Radeinheiten, dazu 40′ (7km) und 60′ Kraft Training. #comebackstrongerthanever

Das ich 5kg Datteln verzehrt habe, sagte ich? :D

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