Wie die Zeit vergeht und Zack ist Mittwoch! Nur noch zehn Tage bis zu meinem zweiten Saisonhighlight, dem 24 Stunden Rennen in Gulbergen. Gefühlt gestern habe ich das 24h Race München bestritten und nun steht schon Gulbergen24-uurs vor der Tür.

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Die Vorbereitung bis heute lief sehr gut. Ich kam nach der Pause von München gut zurück Training und konnte mein Programm ganz zufriedenstellend abspulen. Nichtsdestotrotz schleicht sich am Ende der Saison, nach 10.000km und 450 Stunden Training auch eine gewisse Grundmüdigkeit an.

Die Vorbereitung hatte ich mit dem Trainingslager zu Hause erfolgreich abgeschlossen. Nach einer Ruhewoche folgte mit dem P-Weg Marathon die letzte umfangreiche Belastung. Seit Montag tapere ich dahin.

Tapering: Zwsichen Be- und Entlastung

Gestern habe ich mir locker die Beine ausgefahren, bei 32 Grad Mitte September pures Vergnügen. Im Anschluß folgte meine letzte Kraft Einheit im Studio für diese Saison.

Mit 65% Gewicht und 5/0/5 Rhythmus zog sich das Training extrem und ich musste mehrfach meine Schmerzgrenze überschreiten. Jedoch ist die motiviation umso größer, wenn man sich mit dem LETZTEN Satz, den letzten Schmerzen motivieren kann. Augen zu und genießen. Oder wie Thorsten immer sagt: „Du musst den Schnerz von Anfang bis Ende genießen“.

Entsprechend groß ist der Muskelkater in den Beinen, den ich heute morgen mit der Blackroll entgegengewirkt habe. Jetzt geht es bei den letzten drei Bergintervallen nochmal um die richtige Belastung, 285 Watt bis 325 Watt je nach Zustand der Beine. Ansgar begleitet mich, das ist so unglaublich wichtig geworden.

#gb24uurs 2015

#gb24uurs 2015

Morgen folgt ein Fahrtspiel über 2,5 Stunden, ein letztes Mal den Trackcheck in Mönchengladbach machen :-)

Wahre Schmerzen nur bei der Physiotherapie

Wenn ich gerade über Schnerzen sprach, dann habe ich meinen Physio-Termin am Freitag verdrängt. DAS sind die einzig wahren Schmerzen, wenn Jarmo meine Muskel ausstreicht. Es klingt so liebevoll aber die Tränen schießen mir in die Augen und der Schweiß steht mir im Gesicht. Das nennt sich dann auch noch Ruhetag. :-)

Am Samstag gibt es eine kleine Vorbelastung und am Sonntag steht mit dem Bergspurt, einem Spaßrennen rund um eine kleine Abraumhalde in Mönchengladbach das letzte Vorbereitungsrennen auf dem Programm. Ich folge dem München Rhythmus, wo mir das drei Stunden Fahrtspiel sieben Tage vor dem Rennen gut tat.

Die letzte Woche vor #gb24uurs

Und dann bin ich schon in der letzten Woche: Ruhetag, Beinelockern, Mobilitätstraining & Physiotherapie, lockere zwei Stunden rumeiern, Ruhe/Aufbautag und dann geht es los.

Ich weiss, was mich erwartet. Ob das ein Vorteil ist, kann ich. Och nicht einschätzen. Die Vorbereitung habe ich dahingehend optimiert, dass ich mit der Woche Urlaub vor dem Rennen Stress reduziert habe und hoffentlich 100% relaxt und gut erholt am Start stehen werden.

But first, coffee!