Don’t #followContador. Die Kampagne #followContador begegnete mir seit der Eurobike bereits mehrfach. Boris wirbt auf Unterlenker genauso wie Claude auf Cycling Claude für die Kampagne von Alberto Contador und seinem Nachwuchsteam rh+/Polartec Fundation Contador. Ich frage mich, warum niemand sich an Alberto Contador als Zugpferd der Kampagne aufstößt?

Doping

Bei der Aktion mit Alberto Contador geht es um einen Kilometer Vergleich auf Strava im Zeitraum Ende August bis Ende September. Es winken Polartec Produkte und ein gemeinsames Trainingslager mit Alberto Contador.

Competition, Wettkampf um jeden Preis? Habt ihr vergessen, dass Alberto Contador wegen Doping überführt und gesperrt wurde? Wie kann man medial diese Kampagne als aktiver Radsportler unterstützen und sich gleichzeitig offensiv gegen Doping aussprechen? Für mich ein Widerspruch. Don’t #followContador ist meine einzig mögliche Antwort.

Don#t #followContador

Dabei möchte ich die Kampagne als solche gar nicht in Frage stellen, die Idee und Umsetzung ist toll. Mir gefällt sogar das YouTube Video mit Alberto Contador. Aber ich finde, dass ehemals gedopte Sportler weniger Raum für Werbeaktionen einnehmen sollten bzw. wir als mündige Konsumenten diesen Raum nicht zulassen dürfen. Werbekampagnen wie die von Polartee sollten wir auch danach bewerten, wer das Gesicht der Kampagne ist. Und ein ehemals gedopter Sportler ist für mich kein Vorbild oder eine geeignete Person, um als Aushängeschild für eine Radsport Werbekampagne zu dienen.

Ich möchte weder einen Platz im Trainingslager noch Produkte von Polartee gewinnen. So lange nicht, wie ich mich dafür in die Nähe eines des Dopings überführten Sportler begeben muss.