In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.

Kennt ihr das? Ihr trainiert Intervalle und fühlt euch einfach schrecklich? Ihr habt das Gefühl, das Intervall dauert noch Ewigkeiten aber man ist kurz vor dem Abbruch und irgendwie hat man das Gefühl, dass das Herzkreislaufsystem fast kollabiert? Eine einzelne Kurbelumdrehung wird zur Qual und mental denkt man schon an die folgenden Terminen des Tages…

Schwerfälliges Training? Oder nur ein Gefühl?

Zwischen Babysitting und Einkauf

Nach der Arbeit musste ich kurz auf meine Tochter aufpassen, dass mag ich gerne. Zum Mittagessen haben wir Brokkoli mit Sojagedöhns gefuttert und dann ging es mit weniger als 10gr Kohlenhydrate intus auf die Rolle zum G1/G2 Training ohne Kohlenhydrate.

Anschließend hatte ich kurz Zeit, um auf der Couch die Beine hochzulegen und die ersten Kohlenhydrate des Tages in Form eines Bananen-Erbsenprotein-Spinat-Shake zu genießen. Weil es so lecker war und das Mittagessen so üppig (Vorsicht Ironie) gab es noch eine weitere Banane obendrauf.

Und dann stand auch schon der Wochenend-Einkauf an. Unsere Familientaktik ist da ausgefuchst, denn Mama oder Papa begleiten das Kind, dass fröhlich die Regale leerräumt und der/die andere füllt den Familienwagen. Denn im Wagen mitfahren ist für eine fast Zweijährige schließlich viiiiiiel zu langweilig.

Einkäufe verräumen und mit dem Kind spielen, während Mama das gemeinsames Familienabendbrot Teil 1 zubereitet. Meinen Salat habe ich dann danach zubereitet, gemeinsame Mahlzeiten sind bei uns eben doch meistens unterschiedlich.

Jetzt geht es gleich auf die Couch, regenerieren für das harte Programm am Wochenende.

G1/G2 oder besser gefühlt bis zum Umfallen

Das war heute nichts. Zumindest habe ich mir das kurz nach dem Training gesagt, denn ich fühlte mich wirklich katastrophal an. Die Auswertung hingegen zeigt eine formidable Leistung mit passenden Leistungs/Puls/Trittfrequenz Werten.

Nach vier Wochen Training mit Staps folgte heute die erste Einheit des neuen Plans, Veränderung Nummer eins waren vier statt drei Intervalle, weniger Pause und das erste Intervall im oberen G2 Bereich. Die letzten drei dann wieder mit zunehmender Intensität beginnend im mittleren G2 Bereich.

Während ich mich schlapp und elend fühlte, konnte ich trotzdem ordentlich trainieren. Das hat mich dann hinterher noch sehr motiviert. Im Hinblick auf die WM in sechs Monaten sind solche Einheiten für mich dann doch etwas besonders gutes. Be stronger, harder, better eben.

Wohlwollend auch die Worte von Lucas zum bisherigen Training und einer Anpassung meiner Leistungswerte nach vier Wochen. Dazu dann morgen mehr.

Überraschung in der Post

Abschließend hatte ich auch noch Grund zur Freude, nachdem ich in den Briefkasten schaute. Morgen früh gibt es zum Kaffee die neue WOMB-Ausgabe und für den Blog haben wir auch ein schönes Gimmick zum testen bekommen. Schön hier in seinem ursprünglichsten Sinn, denn es handelt sich zum Schmuck.