In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.

Nach einem 25 Stunden Dienst, der 26 Stunden gedauert hat, bleibt das Zeitfenster für 3,5-4 Stunden Training begrenzt. Denn bereits um 17 Uhr wartet der nächste Familientermin.

Zum Glück greifen hier eingespielte Mechanismen, wie die Möglichkeit mit dem Rad zum Familientreffen zu fahren und so die Trainingszeit komplett auszureizen aber keine weitere Stunde durch die Autofahrt zu verlieren.

Aber auch die gepackten Anziehsachen im Auto, der vorbereitete Recoveryshake ergänzt um frische Datteln und das fertige Abendessen helfen die Regeneration auswärts optimal zu beschleunigen.

Wichtig ist einfach Struktur und Fokus, dann bleibt auch noch eine Stunde vor dem Training für Kind und Frau, die dann nach dem Training die vollkommene Aufmerksamkeit erlangen.

Mein Training heute


G1-G2-SB: 3×15′ G2, 2-3x 30″ SB, Gesamtdauer: 240 Minuten, TSS: 150, Leistung: 163 Watt (NP 180).

Immer wieder Neuland ist die Fahrt nach Herten. Verschiedene Möglichkeiten der Streckenführung bestehen hier mit einer epischen Variante über Verlbert und den Essener Süden oder eben „kurz“ und flach durch Duisburg, Oberhausen und dann an der Emscher a la Strade Bianchi weiter bis nach Herten.

Das Zeitfenster und der Trainingsplan erlaubten heute keine epische Variante. Der Streckenabschnitt bis Neuss und dann über die Rheinbrücke nach Düsseldorf entlang der B8 nach Duisburg ist mir mittlerweile ausreichend bekannt. Gefallen tut er mir ab Neuss nicht, aber die Alternativen sind deutlich länger als die anvisierten 110km.

Ab Duisburg bekommt das ganze dann mit dem Rennrad einen Eierritt – wir haben schließlich Ostern – entlang der Emscher auf mehr oder weniger guten Schotterwegen.

Insgesamt war die Einheit sehr schön und ich fühlte mich gut. Die PR-Welle auf Strava verdeutlich dies.

Die drei G2 Intervalle waren heute nicht so gut, irgendwie fiel es mir schwer den Druck auf Recht zu halten. Allerdings waren die gewählten Abschnitte auch extrem schwierig im hohen G2 Tempo zu fahren, da ich immer wieder ins Stop and Go geraten bin.

Nichtsdestotrotz hat die Einheit eine aerobe Entkopplung von 5% und ist damit ziemlich gut.

Und sonst so?

Mit dem Rad zum Familientreffen und dann mit dem Auto zurück. Jetzt heißt es Couch, Essen und Bett. Und morgen von vorne!

Bis morgen!