Nach der WM ist vor der Night on Bike! Morgen ist endlich wieder #raceday. Die Klamotten sind gepackt, die Strategie fertig und ich im Rennfieber. Sieben Wochen nach der Mountainbike Weltmeisterschaft darf ich wieder Rennen fahren!

Die Leistungswerte der letzten Wochen stimmen mich positiv, die Weltmeisterschaft ist regeneriert und ich blicke positiv in die zweite Saisonhälfte. Gemeinsam mit Marc starte ich morgen bei der Night on Bike in Radevormwald (NRW).

Für Marc ist die Night on Bike das erste 24 Stunden Rennen überhaupt und für mich das erste Rennen im 2er Team, nachdem ich bereits 2011 und 2012 im 4er Team bei der Heavy24 in Chemnitz gestartet bin und seitdem auf der Ultradistanz über 24 Stunden am liebsten alleine unterwegs bin.

Night on Bike als Härtetest auf dem Weg zum 2. Saisonhöhepunkt

Im Hinblick auf meinem Saisonhöhepunkt im September ist die Night on Bike ein erster richtiger Härtetest nach der Weltmeisterschaft und ein Gradmesser, wie mein Körper mehrere Ultradistanz Wettkämpfe verarbeiten kann. Bei der Night on Bike habe ich die Möglichkeit unter Rennbedingungen in kleinen Details an meiner Ernährungsstrategie zu Pfeilen und sammele weiter wertvolle Erfahrung in der Nacht.

Durch den geplanten 1-1 Rhythmus kann ich mehr Leistung abrufen und in den Pausen regenerieren. Eine völlig neue Erfahrung. Außerdem bleibt Zeit endlich mal etwas von der Rennatmosphäre außerhalb des Solo-Tunnels aufzunehmen. Darauf freue ich mich sehr.

Der 12km Rundkurs verspricht einen wilden Mix aus Asphalt, Gravel und Trails. Der Schweineberg eilt seinem Ruf voraus, ebenso die einzigartige Almdurchfahrt auf dessen Gipfel.

Ebenso freue ich mich auf ein Wiedersehen auf die Eulen, um Marie und Marko sowie Moni und Frank, die uns einen Platz an der Strecke bereits neben ihrem Camp freihalten. Ich bringe Marie natürlich auch in aller Voraussicht ein Stück Tofu mit :-)

Erlebnis mit Ergebnis

Wer mich kennt, der weiß, dass ich an einer Startlinie stehend das best mögliche erreichen möchte. Die letzten Trainings sahen vielversprechend aus und im Rahmen meiner 50% des Teams werden ich versuchen über Konstanz zu punkten.

Der Einladung von Marc folgend bin ich aber erst einmal überhaupt dankbar um die Möglichkeit an der Night on Bike teilzunehmen. Über Marcs fehlende Erfahrung wissend heißt das Ziel also erst einmal durchfahren und ankommen.

Aber auch in einem harten Training möchte ich das Beste erreichen und gemeinsam mit Marc werden wir sehen, was am Ende dabei rumkommt.