Unser Mitgefühl gilt den Opfern, Verletzten und Angehörigen des Bombenanschlags beim Marathon in Boston.

Der Sport als Zielscheibe
Terror, Mord und Bomben. Ob Taliban, Al-Kaida oder NSU, ob ethisch, religiös oder politisch motiviert, das Grauen ist die Signatur einer kranken Welt. Der Wahnsinn bleibt sich treu. Der Sport hingegen kann gelebter Idealismus sein. Völker verbindend. Brücken bauend. Hände reichend. Gemeinsam feiernd. Es gibt weltweit unzählige Menschen, die sich ihre immanente Leidenschaft für den Sport bewahren, auch und gerade trotz Korruption, Manipulation und kommerziellem Ausverkauf. Der Sport dient eben als Refugium, in dem Ethnie, Religion und Politik keine Rolle spielen.

Es tut weh, wenn auch er im Fadenkreuz des Wahnsinns steht.
Es tut weh und es macht Angst. Textauszug von Michael Wollny, Eurosport