129. von 327 Startern (m) in der Gesamtwertung, 25. in der Altersklasse (AK3) – dafür, dass ich erst seit ein paar Wochen Kraulen kann und dieses Jahr erst drei Mal laufen gegangen bin ganz in Ordnung als erstes Triathlonergebnis.

Schaut man näher hin sieht es allerdings nicht mehr so rosig aus. Mit 1:15:40 liege ich 40s über meiner angepeilten Zeit, was besonders ärgerlich ist, da ich beim Schwimmen und Radfahren ganz gut abgeschnitten habe. In 12:05min war ich mit den 500m durch, meine Bestzeit im Training lag bei 12:40min – PR also auf sehr niedrigen Level. Ich bin etwas zu schnell angegangen, dafür habe ich auf den letzten 250m zu sehr nachgelassen. Eine Zeit um 11min wäre drin gewesen Ab Oktober kommt jeden Sonntag Schwimtraining auf den Plan, um die Zeit beim nächsten Triathlon auf unter 2min/100m zu drücken. Auf dem Rad habe ich 32:20min gebraucht, was einem Schnitt von 37,5km/h entspricht – da wäre noch Luft nach oben gewesen. Der Ostwind auf der Strecke war zwar nervig, dafür hatte man auf dem ersten Teil der Strecke Rückenwind. Ziel war idealerweise eine Zeit unter 30min, und in einigen Passagen hätte ich ein paar Watt mehr treten können.

Der Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke war dann der wortwörtliche Knackpunkt: auf den Rennradschuhen bin ich nach dem Absteigen in der Kurve weggerutscht und habe den Sturz mit dem Handgelenk kompensiert… Die Laufschuhe musste ich mir dann mit einer Hand anziehen, und auf der Strecke wusste ich nach kurzer Zeit bereits, das da was gebrochen ist. Zu allem Unglück bin ich dann noch von einigen Läufern überholt worden, die ich auf der Radstrecke bereits ziemlich früh gestellt hatte – da zeigte sich meine größte Schwäche bei meiner Triathlonpremiere. Knapp über 27min habe ich für die 500m gebraucht…

Einen Tag nach dem Triathlon zeigte sich dann auf dem Röntgenbild das Resultat des Sturzes: distale Radiusfraktur. Zum Glück nichts verschoben und nur angebrochen. Gips für vier Wochen. Aber: Joggen geht. Gerade richtig, um an dieser Schwäche zu arbeiten. Ins Wasser darf ich mit dem Gips dank neuer wasserfester Bandage zwar auch, aber zum Schwimmtraining wird das nicht reichen. Das beste: drei Tage nachdem der Gips abkommt geht es ins „Trainingslager“ nach Mallorca für eine Woche – hoffentlich auch mit einigen Kraftausdauereinheiten auf dem Rad.