Bisher habe ich Etappenrennen immer im Fernsehen oder im Internet verfolgt. Die großen Straßenrundfahrten, das Cape Epic, Trans Alp und was es da noch so alles gibt. Eine eigene Teilnahme hat mich immer gereizt aber die Selbsteinschätzung reichte nicht aus. Mit der Trans Zollernalb werde ich nun meine erste Erfahrungen sammeln. Über drei Etappen geht das Rennen durch die schwäbische Alb. 215km und 4000hm warten auf mich.

Mit einer Ferienwohnung mittig zu allen Etappenorte gelegen und der besten Betreuerin auf der Welt steht dem Rennen organisatorisch nichts mehr im Weg. Die Wetteraussichten sind für den Herbst okay und es soll trocken bleiben.

Fünf Tage vor dem Start steigt jetzt auch langsam die Aufregung. Noch zwei Trainingseinheiten ehe die unmittelbare Vorbereitung auf das Rennen beginnt. Mit dem Cannondale Flash 29er Carbon habe ich ich am Wochenende ganz gut angefreundet und es wird den Vorzug vor dem MAO-TAINBIKE erhalten.

Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern. Rolandmarte via Photopin

Steffi von Pro-Formance hat mich gut auf das Rennen vorbereitet, mein Training verlief bis auf die Absage vom Sebamed Bike Day nach Plan. Die Etappenlängen sind im Rennen für mich noch neu, weshalb ich etwas bammel vor dem zweiten bzw. dritten Tag habe.

Los geht es am Freitag Nachmittag von Haigerloch nach Balingen. Auf der 59km kurzen Etappe sind laut Streckenprofil nur 900 Höhenmeter zu bewältigen. Irgendwie hoffe ich ja auf dieser Etappe auf einen soliden 20er Schnitt.

Die Königsetappe startet am Samstag morgen von Balingen nach Albstadt, natürlich mit Ziel auf der UCI Weltcup Strecke im Bullentäle. 82km und 1725 Höhenmeter mit dem höchsten Punkt der Trans Zollernalb auf 977m bedeuten für mich das längste Rennen bisher.

Die letzte Etappe führt am Sonntag von Albstadt nach Hechingen. Nach 70km und 1100 Höhenmeter habe ich dann hoffentlich gesund aber glücklich meine erste Etappenrundfahrt geschafft.