Es war zwar in unserem Rennkalender eingetragen, allerdings habe ich mich erst nach der sechsten von insgesamt neun Etappen getraut, darüber auch etwas auf dem Blog zu schreiben. Grund dafür war, dass ich mir selber nicht so ganz getraut habe, ob ich die Tour of Sufferlandria auch wirklich bestreite und vor allem zu Ende fahre.

Aber jetzt: geschafft!

Zwölf Stunden auf der Rolle in neun Tagen klingen für mich auch schon etwas verrückt, wenn es dabei nur um Grundlageneinheiten geht. Aber bei der Tour of Sufferlandria bedeuten zwölf Stunden auf der Rolle insgesamt elf Sufferfest-Workouts – also VO2Max, Sprints, Schwellenarbeit, und wenn die Minions mal gute Laune haben auch ein paar Intervalle Sweet Spot-Training.

Das waren sie also, die elf gesammelten Workouts, die ich alle sehr empfehlen kann. Nur vielleicht nicht innerhalb von neun Tagen…

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Auf jeden Fall lernt man so einiges: meine Blackroll habe ich lieben gelernt. Nach knapp zwei Stunden auf der Rolle kann die nämlich wirklich Wunder bewirken, vor allem wenn man am nächsten Tag wieder auf die Rolle will… Normales Dehnen habe ich ebenso in meinen Tagesplan aufgenommen und werde das auch bei meinem üblichen Trainingsplan so weiterführen. Ich habe das zwar schon immer gemacht, aber nach neun Tagen Dauerbelastung merkt man einfach viel deutlicher, wie sinnvoll das ist und welchen Effekt man damit in kurzer Zeit erzielen kann.

Meine Lieblingsmomente der Tour of Sufferlandria? Bei ISLAGIATT nach 70min kurz in die Küche zu sprinten, um mir eine Banane zu holen – die hat mich über die letzten 40min gerettet. Oder bei Violator erratisch glucksen zu müssen, wenn man nach einem 5sec All-Out Sprint nur 5sec Pause bis zum nächsten Sprint hat…

Heute geniesse ich jedenfalls meinen ersten Tag ohne Rolle und werde morgen mit einem lockerem Schwimmtraining meine Saisonvorbereitung weiterführen.