Spätsommerlich ist das Schlagwort für den heutigen Tag! Bei spätsommerlichen Temperaturen und spätsommerlicher Form startete ich beim 11. Wilde Endert Marathon im Rahmen der Dr. Cannondale Sebamed MTB Challenge auf der Mitteldistanz (57km, 1200hm) in Büchel. Mit absolut Langschläfer tauglicher Startzeit von 11:30 Uhr. So klingelte der Wecker nicht wie üblich an Renntagen um 5:00 Uhr, sondern absolut wohlgesonnen um 06:45 Uhr. Spätsommerlich wohlgesonnen.

Richtig voll war es heute mittag im Startblock, über 150 Fahrer trafen sich zum Mittelstreckenmarathon. 2013 schafften es bei 5° Grad Außentemperatur keine 100 Fahrer an die Startlinie. Und das bei strahlenden Sonnenschein und fast 25 Grad in der Sonne. Perfektes Wetter für das letzte Rennen der Saison.

Büchel ist unweit vom Müllenbach Tal mit dem Steinbruch „Maria Schacht“ entfernt, dem Highlight der Strecke durch das Enderttal. Drei Mal geht es hinab in das Tal und immer wieder mäßig steil bergauf über das Hochkreuz und den Höchstberg. Die Streckencharakteristik ist einfach und schnell, nur um Maria Schacht gibt es wirklich schöne Trails zu befahren. Die übrigen 50 Kilometer verbrachten wir auf ausgefahrenen Wiesen, Forstwegen und ein bisschen Asphalt war auch dabei.

Am Ende konnte ich mich als 49. unter die Top 50 platzieren, in meiner AK verpasste ich als 13. die Top 10 um ein paar Minuten. Die Trans Zollernalb spürte ich heute doch noch ordentlich in den Beinen. Spaß hast trotzdem gemacht und die Zeitverbesserung ermutigt natürlich für 2015.

War das Tempo bereits im letzten Jahr sehr hoch, wurde in diesem Jahr (die Temperaturen waren fast 20 Grad wärmer) dem Ganzen noch eine Schüppe drauf gesetzt. Nach 2:26h war das letzte Rennen für mich bereits Geschichte (2013: 2:37h), obwohl meine spätsommerliche Form schon fast herbstlich war. Erst nach 30km kam ich besser in Fahrt und konnte an den letzten beiden Anstiegen ein bisschen Ergebniskorrektur betreiben, nachdem ich zuerst dem Tempo gut folgen mich dann aber im zweiten Anstieg habe abhängen lassen. Da war schon fast Winter in den Beinen.