Der September läutete dieses Jahr das Saisonende ein. Mit der Sparkasse Trans Zollernalb stand zur Monatsmitte mein letzter Saisonhöhepunkt an, zuvor sollte ich in zwei Tapering Wochen meine Form halten. Am Ende war sowohl der Sebamed Bike Day als auch die STZ ein Erfolg.

Drei Schlüsseleinheiten waren bis zum Sebamed Bike Day in den ersten 12 Tagen des Monats geplant. Zuerst standen Höhenmeter sammeln auf dem Programm. Ein Schwellentraining sollte im Flachland noch einmal mehr als 1000 Höhenmeter einbringen, Zeitverbesserungen an der Sophienhöhe von knapp zwei Minuten steigerten dazu noch das Selbstvertrauen.

Vier Tage später ging es für fünf Stunden mit dem Rennrad in die Eifel. Ich fühlte mich gut und konnte aus dem Fahrtspiel viel positive Energie schöpfen. Die letzte intensive Einheit folgte weitere drei Tage später auf dem Mountainbike über die regionalen Trails Richtung Holland. Zahlreiche persönliche Bestleistungen bestätigten mein Gefühl, dass die Form zum Höhepunkt passt.

Der Sebamed Bike Day verlief dann zufriedenstellend. Auf der Langdistanz (mit 60km eigentlich eher ein Mittelstrecken Rennen) konnte ich mein Ziel unter drei Stunden zu bleiben erreichen und trotz Rheinland Pfalz Meisterschaft konnte ich mich unter die Top 100 platzieren. Die letzten drei Tage bis zur Abreise nach Süddeutschland waren moderat und auf Regeneration aufgebaut.

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Wehebachtalsperre bei Schevenhütte in der Eifel.

Bei der Trans Zollernalb lief dann auch alles prima im Vergleich zum letzten Jahr eine deutliche Leistungssteigerung. Gefühlt habe ich auf der dritten Etappe zu wenig aus mir herausgeholt aber mit dem Endergebnis bin ich zufrieden.

Zwei weitere Regenerationseinheiten unter der Woche und dann folgte sogar noch der fünfte Renntag im Monat. Beim Wilde Endert Marathon folgte dann mit Platz 49. (AK 13) ein super Ergebnis, wenn auch das Rennen selbst wirklich scheusslich war. Ich spürte in der Rennmitte deutlich die Vorbelastung aus der Zollernalb. Aber es lief.

Mit den drei Schlüsseleinheiten und den kürzeren regenerativen Einheiten dazwischen bin ich in der Taperingphase wirklich gut gefahren. Meine Trainingsmotivation war ist aber auch sehr fokussiert gewesen und verfolgte zu diesem Zeitpunkt schön weitere Ziel im Hinblick auf das neue Jahr.

Im Oktober sollte eigentlich pausiert werden, jedoch muss ich Operationsbedingt ein erstes Aufbautraining einschieben. Dazu dann zum Monatsende mehr.