Guten Abend und willkommen zu meinem zweiten Teil der #Tapering Woche. Fünf Tage noch bis zum nächsten Wettkampf, nach dem gestrigen Ruhetag lag heute weiterhin der Fokus auf Regeneration.

Der Tag beginnt wie fast immer mit ausführlichen Dehnen und der HRV-Messung, der Wert war schlechter als gestern und so fühlte ich mich auch. Allerdings mag ich auch ganz freie Tage nicht wirklich und baue am Folgetag meistens immer etwas mehr ab, weshalb auch heute Regeneration auf dem Programm stand im Hinblick auf die kommenden Tage und eben nicht heute trainingsfrei war.

Zum Frühstück gab es erneut einen grünen Smoothie, der auch für die erste Trainingseinheit am Tag ausreichen musste. Relativ früh ging es mit dem Rennrad auf eine regenerative Ausfahrt; kleines Kettenblatt, hohe Kadenz und Puls immer locker im unteren Kompensationsbereich. Ursprünglich war eine Laufeinheit geplant aber mit meiner verhärteten Wade ist laufen viel schmerzhafter und so wechselte ich kurzerhand zum Rad.

Es war ziemlich frisch, die Beine schwer und der Wind tat sein übriges. Gar nicht so einfach hier den Fokus auf das Trainingsziel zu behalten und nicht völlig am Ziel vorbei gegen den Wind anzukämpfen. Mir hilft dabei eine Umstellung meiner Trainingsanzeige, dass ist ja mit dem Garmin und den verschiedenen Akivitätsprofilen ein Kinderspiel. Ich lasse mir nur meine Trainingszeit, die Herzfrequenzkurve und Trittfrequenz anzeigen, dann merke ich weniger wie langsam ich bin. Kilometer werden an anderen Tagen gemacht.

Trotz allem Widerstand mag ich diese Frühlingsmorgende. Der Ausblick ist toll, die Straßen leer und mit jedem Kilometer mehr läuft es wieder flüssiger. Ein tolles Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung.


Die Ernährung bleibt auch heute eher Ballaststoffreich, als zweites Frühstück servierte ich mir einen weiteren grünen Smoothie und nutzte die Zeit bis zum Mittag für unser Baby. Zum Mittag gab es dann einen leckeren Salatteller mit Champions und rote Beete. Danach war Mittagsruhe für alle angesagt und weitere Bürozeit.

Vor meinem zweiten Workout am Nachmittag, Krafttraining, gab es Obstsalat mit Hanfmilch. Es hat lange gedauert bis ich gemerkt habe, dass ich das Krafttraining früher in der Woche absolvieren muss, um am Wochenemnde fitt zusein. Anders als vom Radtraining erhole ich mich hier wesentlich langsamer. Mangels Wissen orientiere ich mich beim Krafttraining an die Vorgaben von Joe Friels Trainingsbibel für Radsportler und stemme fleißig die Gewichte in der KE-Phase.

Danach gab es die restlichen Himbeeren mit Erbsenprotein und Feldsalat, genüsslich zur Abendsonne auf dem Balkon.

Das Abendessen war ein zweiter Salat, im Hinblick auf den morgigen Tag um Kichererbsen ergänzt. Als Snacks gibt es noch Zuccini Streifen und rohes Gemüse.

Die #Tapering Quintessenz für den heutigen Tag: 1. Regeneration tut gut und die Höhe Kadenz im Kompensation lockert die Muskeln. 2. Das Krafttraining am Nachmittag erhält die Muskelpower. Hier ist Dehnen sehr wichtig. 3. Die Nahrungsmittel bestimmen den Regenerationsprozess. Proteine sind nach dem Kraftworkout wichtig aber in Maßen, denn die Intensität des Trainings ist gering.