Coffee & Chainrings met the Cobbles. Unsere vier Flandriens trotzten dem Wetter und finishten auf der 127km langen Ronde van Vlaanderen Cyclo 2015 mit 15 Hellingen nach 5:30 Stunden Fahrzeit.

Echtes Flandernwetter morgens um acht Uhr in Oudenaarde. Zwei Grad und Regen, das vorhergesagte Aufklaren des Wetters setzte nicht bzw. deutlich später (nach 13 Uhr) ein. So sammelte sich unser Team am Startpunkt mit gemischten Gefühlen und begab sich um kurz vor neun auf die Strecke.

Es war schon ganz schön hart die Motivation hoch zu halten, insbesondere da uns technische Defekte aufhielten und der Rhytmus nicht wirklich starten wollte. Aufziehender Gegen- und Seitenwind taten ihr Übriges, so dass wir durch Windkanten immer wieder auseinander fielen.

Nach einer Fahrzeit um 5:30 Stunden waren wir dann alle im Ziel, nicht ganz die erhofften Zielzeiten aber aufgrund des Wetters wohl ganz passabel.

imageVollgematscht wie beim Cyclocross. Echte Flandriens bei Heldenwetter.

Über die Organisation haben wir in den vergangenen Jahren schon viel Positives berichtet und können das nur wiederholen. Vom Parkleitsystem über Anmeldung und Beschilderung bis zur Verpflegung gibt es keinen Grund zur Kritik, bei einem Preis von 45€ sollte man das aber auch erwarten.

Die Strecke war in diesem Jahr mit ein paar neuen Hellingen gespickt, leider hilft es auch nicht den Koppenberg ins letzte Drittel zu verschieben. Das Nadelör bleibt bestehen und ein Befahren war uns allen unmöglich. Rechts schieben, links fahren funktioniert bei einer derartigen Steigung mit sovielen Fahrern leider nicht. Gleiches galt in diesem Jahr für Oude Kwaremont und Paterberg, durch das nasse und matschige Kopfsteinpflaster ist auch höchste Radbeherrschung gefragt und sorgte für viele Abgänge vom Rad.