Die Ronde van Vlaanderen zieht einen magisch an, wenn man einmal dort gewesen ist. Die einzigartige Atmosphäre gemeinsam mit 16.000 Radsportverrückten auf den Kopfsteinpflaster von Paddestraat und Co. zu fahren und die Mauern Paterberg, Koppenberg und Co. zu bezwingen sorgen für ein lachendes Radsportherz, die Qualen auf dem Pflaster sind schnell vergessen.

In diesem Jahr sind es in erster Linie die Erfrierungen an Händen und Füßen, die bei Regen und Temperaturen unter fünf Grad ordentlich leiden mussten. Wie sehr habe ich die Ronde unterwegs verflucht und gleichzeitig für die atemberaubenden Streckenabschnitte geliebt, am Ende bleiben die positiven Erinnerungen und eine spontane Hotelbuchung für das kommende Jahr direkt am Oude Kwaremont zur 100. Austragung der Ronde van Vlaanderen.

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Ich kann nur jedem Rennradfahrer eine Teilnahme bei der Ronde van Vlaanderen Cyclo empfehlen. Es gibt keinen Grund zu zögern, die Veranstaltung ist perfekt organisiert und man erfährt am eigenen Leib, wie schwierig dieses Kopfsteinpflaster ist und wie steil die Rampen, liebevoll auch Mauern genannt, wirklich sind. Die Stimmung ist für eine Rennrad Veranstaltung dazu wirklich positiv. Mitmachen lohnt sich!