Eigentlich gehört es nicht zu unserem Metie über Rennen aus dem Profi Radsport zu bloggen. Aber der gestrige Sieg von John Degenkolb (Team Giant-Alpecin) verlangt eine Ausnahme. Seit 1986 ist es keinem Fahrer gelungen die beiden Monumente des Radsports, Mailand – San Remo und Paris Roubaix im gleichen Jahr zu gewinnen. Chapeau.

Dabei spielt es für uns eine untergeordnete Rolle, ob Degenkolb der erste deutsche Fahrer seit anno Achtzehnhundert ist. Degenkolb ist als sportliche Persönlichkeit sympathisch genauso wie seine Teammitglieder, die ihm während der Siegerehrung zujubelten und sich gemeinsam mit Dege freuten und eben nicht im Teambus warteten. Das ist wahre Leidenschaft. Und das freut uns. Denn Dege tut dem deutschen Radsport gut und kann mittelfristig vielleicht mit seinem Team gegen den schweren Stand des Radsports in Deutschland wirken.

Wer das Rennen nicht gesehen hat, kann das Rennen auf YouTube im Relive sehen. Insbesondere die letzen 85km sind sehr spannend, wie das Finale was ihr hier sehen könnt.