Aufholjagd beim SKS Bike Marathon für Coffee & Chainrings. Beim stark besetzten Klassiker in Sundern mit 1.600 Teilnehmern konnten Daniel und Tim ihre Leistungen weiter verbessern.

Ein Rennen mit zwei Gesichtern, währned es in der ersten Runde recht trocken blieb entwickelte sich das Rennen nach der Halbzeit zu der angekündigten Schlammschlacht. Heldenwetter in Sundern.

Um 10:45 Uhr wurde das fast 1.000 Starter umfassende Feld der Mittel- und Langdistanz gestartet. Im Startblock 6, dem letzten Block, vergingen erst einmal mehrere Minuten ehe überhaupt an Fahren zu denken war. Auf dem 5km langen Aspahaltstück konnte zwar Boden gut gemacht werden aber die Top 100 waren außer Reichweite, 800 Fahrer waren irgendwie dazwischen.

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So taten sich die beiden Coffee & Chainrings Fahrer auf dem ersten 20km auch extrem schwer, die sich ziehende Steigung wurde immer wieder durch kleine Abfahrten unterbrochen und die Überholmöglichkeitrn waren begrenzt. Nach der ersten Streckenteilung wurde es angenehmer, zwei längere Steigungen brachten einen guten Sprung nach vorne. Leider war Tims Setup mit einem 10mm längeren Vorbau keine gute Wahl, so dass er aufgrund einsetzender Rückenschmerzen die 55km Runde wählte.

Daniel war hin und hergerissen, aufgrund des einsetzenden Regens ebenfalls das Rennen eher zu beenden. Beide Piloten erhöhten ab der Wildwiese das Tempo und fuhren im roten Bereich. Auf den letzten 12km bis zum Ziel konnten sie sich bis in die Top 200 der 55km Runde vorarbeiten.


Tim ließ Daniel kurz vor dem Bergsprint ziehen, der sich entschieden hatte die lange Runde zu fahren. Tim fuhr das Rennen kontrolliert zu Ende und wurde 205. – und das von seinem Startplatz um 900.

Für Daniel wäre eine Platzierung um 195 herausgesprungen aber aus der Intuition heraus entschied er sich für die lange Runde. Es wurde episch, denn nach dem Wolkenbruch direkt zu Beginn der zweiten Runde hörte es kaum auf zu regenen und das Wasser versickerte nicht im Trockenen Boden, sondern verwandelt den Wald in Matsch. Heldenwetter.

Platzierungstechnisch dauert es bis in das Finale, ehe Kontakt zu anderen Fahrern hergestellt wurde, nachdem im ersten Anstieg ein niederländischer Fahrer an Daniels Seite nach Kettenklemmer zurückfiel. Insgesamt war die zweite Runde sehr konstant und es wurde mehr Positionen gut gemacht als eingebüßt.

Drei Minuten fehlten nach 5:20h auf die ersten 100 Fahrer nach 100km und 2400hm, gleichbedeutend mit Platz 107 (AK 42) für Daniel.

Auch wenn’s es für Tim und Daniel nur für gemeinsame 50km gereicht hat, darf ein positives Fazit im Hinblick auf die Transalp gezogen werden. Das Team harmoniert, arbeitet schon fast intuitiv zusammen und hat bei all dem Rennstress und der Anstrengung immer Zeit für ein wenig Humor.