Gewöhnliche Tage im Leben eines befindlichkeitsorientiertem Radsportlers ist meine Kolumne am Sonntag über den Alltag als Hobbysportler mit eingeschränktem Zeitbudget aber großen Saisonzielen. – Zurück zum Intro.

Bisher stößt diese Artikelserie gewollt auf sehr ambivalente Rückmeldungen. Im Kern lässt sich das Feedback auf zwei Punkte reduzieren. 1. Wie machst du das / woher nimmst du die Motivation? 2. Deine Zeit möchte ich haben.

Nun gut, Punkt 2 ist auf der einen Seite nicht immer gleich änderbar. Aber durch die richtige Tagesstruktur kann man eine Menge besser machen. Individuell, nach seinen eigenen Möglichkeiten. Das habe ich in meinen Beispielen in den ersten beiden Beiträgen gezeigt.

Und Punkt 1 ist leicht erklärt. Ich mache das, weil ich motiviert wird. Und meine Motivation ist mein Saisonziel. Das hilft extrem. Mit einem Ziel vor Augen ist es einfacher dein inneren Schweinehund zu überwinden und gegen Regen, Wind, Anstrengung anzugehen.

Das fällt mir auch nicht immer einfach. Häufig denke ich mir auch, ich bleib jetzt lieber im Bett. Aber man muss seine Pläne auch umsetzen und machen. Manchmal kommt der Spaß erst auf den ersten Trainingskilometern zurück.


Sonntags morgens um sechs Uhr aufstehen und ohne Familie zu frühstücken ist nicht schön. Und wenn es dann am Himmel noch bedeckt ist, dann ist die Motivation für fünf Stunden Training im Keller. Einen Kaffee kann man sich noch gönnen aber dann geht es trotzdem los. Und mit den ersten Sonnenstrahlen um acht Uhr und nach der ersten Stunde Training läuft es dann besser und die Freude am Fahren ist zurück.

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Sonnenaufgang auf dem Rad. Ein Erlebnis für den Geist und Motivation für einen langen Trainingstag.

Nach getaner Arbeit ist das Glücksgefühl dann extrem groß und wird durch veganen und zuckerfreien Kuchen belohnt. Am Nachmittag bleibt dann Zeit für einen Familienspaziergang. Die Arbeit ruft dann am Montag Mittag, nach der Regenerationsfahrt am Morgen.

Man kann vieles schaffen, wenn man sich die richtigen Ziele setzt und für sich eine umsetzbare Struktur findet. Als Hobbysportler muss immer der Spagat Freizeit, Familie und Arbeit gelingen.