91km, 2000hm in 4:16h sagt schon relativ viel über die Etappencharakteristik aus. Fast doppelt so lang wie gestern aber nur 10min mehr Fahrzeit. Am Ende reichte es für AK158 und Overall 278, damit klettere ich auf Rang 152 vor.

Four Peaks 2015

Heute ein etwas kürzerer Bericht zur zweiten Etappe der BIKE Four Peaks, obwohl die Etappe Kilometermäßig einiges zu bieten hatte, nämlich 91 und damit das längste Stück der vier Etappen.

imageQuelle: BIKE Four Peaks

Vom Start weg ging es 10km neutralisiert bergab. Zum Glück neutralisiert und mit 30kmh, denn das große Feld hatte leider mit viel Gegenverkehr zu kämpfen. Quietschen, surren, lostreten. Ihr kennt das, ich mag es nicht.


Dann endlich ging es in den ersten Anstieg, ich biss mich fest und durch bis die Muskeln brannten. Die Belohnung war ein traumhafter Ausblick auf den Millstätter See; Momente wo auch im Rennen Biker Herzen weich werden. Ein bisschen Trail Gestöber über den Bergfried mit einer Tragepassage und dann Highspeed bergab ins Gailtal.

Die Gruppe aus 25 Fahrern harmonierte bis kurz vor Kreuzen (km45) mit zunehmender Steigung zerfiel sie in ihre Einzelteile hinauf auf der Straße zur Windischen Höhe, eigentlich ein Rennrad Anstieg. Mit knapp 90kmh fuhr ich eine Lücke in der Abfahrt zu und blieb für 20km in einer Gruppe über Aspahlt, Wiese und Forststraße, einer kleinen Welle in Egg bis Obervellach. Hier wurde das Tempo verschärft und ich konnte noch mit drei Fahrern mitgehen, durch eine schlechte Ausschilderung in der Enduro Abfahrt verloren wir wertvolle Sekunden, die aber der Kollege im letzten Stück bis Hermagor wieder wett machte. Höllentempo mit Zielsprint und den o.g. Platzierungen.

Jetzt geht’s zur Pasta Party und dann wird sich auf die morgige Königsetappe vorbereitet.