Etappe 2 der BIKE Four Peaks liest sich auf dem ersten Blick einfach, viel zu einfach. Auf den heutigen 91km warten keine 2000hm und relativ kurze Steigungen. Aber dafür verspricht das Rennen an Geschwindigkeit zuzunehmen, wenn die Beine mitspielen.

Four Peaks 2015

Vom Start weg geht es die ersten 10km durchweg bergab. Ich erwarte einen hektischen Beginn mit vielen Bremsmanövern und einem geschlossenen Feld bis zum ersten Anstieg ab Radenthein. Nur knappe 4,5km lang, dabei sind aber auch 450hm in den Nockbergen zu überwinden. Eine Tragepassage auf dem Berg ist ebenso verzeichnet. Danach geht es auf asphaltierten Radwegen bergab, Geschwindigkeiten um 80-90kmh sind zu erwarten.

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Es warten 700hm hinauf zur Windischen Höhe, allerdings auf zwei Anstiege und über 15km verteilte. Die Abfahrt ins Gailtal verspricht Fahrspass, die folgenden 15km nicht. Im flachen Schlußdrittel müssen die Kräfte gespart werden, denn ab km80 gibt es noch zwei Wellen und dann die Enduro Abfahrt nach Hermagor.

Und nun? Ich weiß die Etappe nicht einzuschätzen, ob meine Taktik aufgeht wird sich zeigen. Die Top 150 bei den Herren würde ich gerne erreichen und im Gesamtklassement meine Position im ersten Drittel des Felds verteidigen. We’ll See.