Zum Start des zweiten Trainingsblocks ging es gemächlicher zu, immerhin stand zum Wochenende ein Laktattest an, außerdem musste ich kurzerhand das erste Ziel der Saisonvorbereitung 2016 in Angriff nehmen.

mein_trainungstagebuch

Gut erholt fühlte ich mich durch die Ruhewoche und neue Impulse für meine Ernährungsprobleme hatte ich so. So startete ich die Woche gleich doppelt motiviert.

Vier Tage Trainingsaktion gefolgt von einem Pausentag vor dem Laktattest standen auf dem Programm mit dem Highlight zum Wochenabschluss: #runtowork

Ernährungstechnisch ging ich back to the Basics und versuchte möglichst regelmäßig, also alle 3-3,5h zu essen und dabei maximal 600kcal pro Mahlzeit zu mir zu nehmen. Je nach Intensität des Sports eher weniger, so dass ich mich auf ca. 500kcal pro Mahlzeit einpendelte.


Schlüsseleinheiten in dieser Woche gab es direkt zum Start. Nach einer lockeren Rollenrunde am frühen Morgen traf ich Thorsten im Fitnessstudio. Ziel der Einheit war Rumpfstabilität und Kettlebell Training, noch nie hat mir ein Oberkörperkrafttraining soviel Freude bereitet.

Ich brauche immer relativ lange bis ich die zum Teil doch recht komplexen Bewegungsabläufe bei den Kettlebells verinnerlicht habe. Obwohl meine Muskulatur jetzt gar nicht so ganz untrainiert ist, wurden mir aber schnell die Grenzen meiner Corekraft aufgezeigt und neue Ziele für das Winter Training gefasst: Schwerpunkt Rumpfstabilität und Stärkung der allgemeinen Koordination.

Am Dienstag lag der Schwerpunkt dann ganz auf den Beinen. Zuerst forderte ich meine Beine auf der Rolle; eine Intervallpyramide über fünf, sechs, sieben, sechs, fünf Minuten mit jeweils vier Minuten Pause ließen die Beine brennen. Zufriedenheit sieht jedoch anders aus, es fehlt doch noch ganz schön viel Power in den Beinen für die kommende Saison.

Nach kurzer Erholung ging es ins Studio und ich ich arbeitete weiter an der Beinkraft. Mit bis zu 110kg Squats quälte ich mich sowohl mit Squats, Overheadsquats, Kreuzheben, Leg Pulls liegend und sitzend und Schnellkraft Sprünge zum Abschluß. Im Studio läufts.

Bis zum Samstag wurde das Training reduziert. Mittwoch ein kurzer Lauf vor dem Frühstück, Donnerstag das zweite Krafttraining für die Beine und eine kurze MTB Rekom Einheit in der Sonne. Am Freitag war frei.

Am Samstag ging es dann nach Köln zur Physio Praxis am Stadionbad. Immer wieder schön hier hin zu fahren, wenn der 1. FC Köln ein Heimspiel hat. Noch schöner, wenn Gladbach ausrechnet an diesem Tag gegen den FC Bayern zu Hause spielt. Reicht an Fußballfans jetzt wieder.

Der Test war semigut, aber ehrlich gesagt habe ich das auch erwartet. Zu viel Gewicht und zu wenig Watt waren auch bereits meine Erkenntnisse aus dem ersten Trainingsblock. So verwundert es auch nicht, wenn ich bereits frühzeitig Probleme in den Beinen hatte, obwohl das Herzkreislaufsystem noch tippitop war. Die Auswertung steht noch aus, genauso wie diverse Arzttermine um mal meinen Stoffwechsel zu untersuchen.

Das Highlight war dann am Sonntag.

Plan umgesetzt. Haken hinter! Toll war’s. Mehr dazu gibt es in einem separaten Blogpost, die 2:15h waren doch schon ein spannendes Erlebnis.