Sowohl Daniel als auch Tim traten am Wochenende für Coffee & Chainrings in die Pedale. Der eine hatte Glück und konnte beim Rocky Mountain BIKE Marathon in Willingen hinten raus zulegen, der andere kämpfte in Rhens beim Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon mit den Bedingungen und war am Ende froh das Ziel zu erreichen.

2015 treten Daniel und Tim bei beiden Rennen gemeinsam an, in diesem Jahr musste man sich aufgrund der Terminierung jeweils für ein Rennen entscheiden. Während Tim seinen Klassiker in Willingen besuchte, hatte Daniel noch eine Rechnung mit dem Beast im Hunsrück offen.

Tim und Daniel beim Rocky Mountain BIKE Marathon in Willingen

Tim und Daniel beim Rocky Mountain BIKE Marathon in Willingen 2015

Rocky Mountain BIKE Marathon 2016

Gleich zwei Rennen nahm sich Tim am Wochenende während des BIKE Festivals in Willingen vor die Brust. Am Freitag nutzte Tim das Cannondale Road Riot Rennen für eine Vorbelastung auf den Rocky Mountain BIKE Marathon und stieg nach zwei von fünf Runden aus dem Rennen aus. In das neue Rennformat hinein schnuppern wollte er und zog am Ende ein positives Fazit. Der lange Anstieg von knapp 100hm pro Runde sei am Ende ausschlaggebend gewesen für ein vorzeitiges Ende.

Am Samstag hieß es einmal mehr Rocky Mountain BIKE Marathon Willingen für den Kranenbuger, der zum ersten Mal auf der Kurzstrecke bei seinem Lieblingsrennen unterwegs war.

Tim erreichte als 160. von über 700 Startern nach 2:56h das Ziel auf der 52km Runde mit 1400hm. In seiner Altersklasse bedeutete dies Platz 77. Insbesondere am Ende des Rennens kam sein Diesel Motor zum Zug und er stellte mehrere persönliche Rekorde ein. Die Form stimmt.

Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon 2016

Anders verlief das Rennen für Daniel einen Tag später in Rhens. Beat the Beast titelt der Tus Rhens bei seiner Veranstaltung und der 17. Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon sollte diese Aufforderung wirklich verdienen. Ein schweres Unwetter verwandeltete die Rheinhöhen und deren Wälder über Nacht in ein Schlammloch.

Aus dem hinteren Feld heraus verpasste Daniel zu Beginn das vordere Drittel und kämpfte fortan mit den Bedingungen. Während es bergauf gut lief, kam er mit der Rutschpartie bergab gar nicht zu recht. War eine Ideallinie gefunden, musste von dieser durch Stürze anderer Teilnehmer verlassen und die Schlitterpartie fortgesetzt werden. Eine Ausfallquote von über 25% spricht für sich.

Nach dem es zur Rennmitte besser lief und die Risikobereitschaft stieg, folgte ein folgenschwerer Fahrfehler samt Sturz in einer dieser vielen steilen bergab Passagen, die sich wie Schmierseife anfühlten. Ein dickes Knie und ein knarzendes Rad waren die Folge, zudem musste der Garmin in die Trikottasche weichen, da die Halterung gebrochen war. Keine guten Vorausetzungen für das letzte Drittel im Rennen. Der Sturz ereignete sich im übrigen kurz hinter der Wiese, wo Daniel im letzten Jahr stürzte und anschließend das Rennen aufgeben musste.

Immerhin reichte es am Ende für einen 50. Platz in seiner AK. Eine Top100 Position war in diesem Jahr unmöglich, auch aufgrund des Startplatzes in der Startaufstellung. Immerhin konnte sich der Erkelenzer auf Platz 158 vorarbeiten, vor seinem Sturz war eine Platzierung um 120 möglich. 4:55h benötigte er für den 80km langen Kurs und 2200hm. Die Form zeigt bergauf, die Fahrtechnik übt er noch.