Von unten war es nass und von oben hagelte es persönliche Rekorde für unsere Racing Diva beim „Heimrennen“, dem MTB Marathon am Rursee, am Fuß der Rureifel. Nach 3:49 musste sich Ansgar im Zielsprint Lodewijk Wiggers (SforZ Racing Team) geschlagen geben und beendet das Rennen trotzdem sensationell – weit unter den ersten 100 Startern – auf Platz 72 und in den Top 20 seiner Altersklasse.

Für Ansgar war das Rennen in Einruhr eine Herzensangelegenheit und er freute sich seit Wochen auf das Saisonhighlight, auch weil hier von einem Jahr bei seiner ersten Teilnahme das Feuer zum Sport entfachte. In der Zwischenzeit ist eine Menge passiert, Ansgar hat sich stark verbessert und für sich den optimalen Spagat aus Familie, Beruf und Training gefunden. Ansgar Lockerheit vor dem Rennen (bei aller Aufregung) war ein Zeichen, dass es am Renntag nur nach vorne gehen kann.

Auf matschiger Strecke, die stellenweise ordentlich an den Kräften zog, kam Ansgar auf der Mittelstrecke über 67km und 1700hm (1,5 Runden) sehr gut zu Recht, von einen kleinen Hänger im ersten Anstieg der letzten halben Runde konnte sich Ansgar befreien und auf den letzten 15km das Tempo weiter forcieren.

MTB Marathon am Rursee 2016 (Quelle: Best of Foto Gallerie Sportograf)

MTB Marathon am Rursee 2016 (Quelle: Best of Foto Gallerie Sportograf)

Am Ende gelang Ansgar nicht nur der Sprung in die Top 100 des Rennens, sondern ein fulminanter Ritt durch die Rufeifel mit zahlreichen persönlichen Rekorden (bei schlechterer Strecke im Vergleich zu 2015) und Platz 72 als Krönung seiner Leistung.

Ansgar verbesserte sich damit um fast 20 Minuten gegenüber seiner Referenzzeit aus 2015, die auf einer staubtrockenen Strecke erzielt worden ist. Er steigerte sich von Platz 178 (von 230 Fahrern) auf Platz 72 (von 203 Fahrern) und ist damit im vorderen Drittel des Pelotons angekommen. Wo soll das noch hinführen?