Wie schnell die Zeit vergeht und wie sehr die Zeit verändert. Während im April eher Sorge und Anspannung mein sportliches Handeln bestimmten, habe ich mich wieder erholt und blicke aufgeregt, optimistisch und voller Vorfreude auf das erste Highlight der Saison 2016. In 10 Tagen geht es los und ich werde Teil des 24h MTB Race Olympiapark München. Altah! #mtb24hrsolo zum Zweiten.

Anders als bei einem normalen Marathon oder Etappenrennen unterscheidet sich die Vorbereitung auf ein derartiges Event gänzlich. Erst Recht in den letzten 10 Tagen. Neben Familie und Beruf steht noch allerlei ToDo auf meiner Agenda, gleichwohl das Training natürlich auch nicht vergessen werden darf. Aber Priorität Nummer 1 hat die Regeneration, alles weitere habe ich in den letzten Wochen abgefrühstückt und am Formaufbau kann man jetzt sowieso nicht mehr viel verändern. Aber damit bin ich auch zufrieden.

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Was heute ansteht?

Training: DerTag beginnt mit der vorletzten hochintensiven Einheit, kurz und knackig heißt der Reiz. In nur 90 Minuten werde ich den Körper mit drei Intervallen über acht Minuten 280-300 Watt alles abverlangen. Dabei werde ich nüchtern in das Training starten und vor Intervallstart ein Gel frühstücken.

Außerdem kamen gestern die ersten Pakete für das Rennen. Diese müssen ausgepackt und verräumt werden. U.a. kamen die ersten Verpflegungskisten von Edelmond und 180kmh. Schokolade und Energie Gels, jetzt fehlen noch Datteln und frischer Kaffee. Dann ist das Sortiment fertig. Eine genaue Essensplanung mache ich am Wochenende.

In den verbleibenden knapp 15h Trainingszeit bis zum Rennen möchte ich meine neuen Schuhe einfahren, allerdings muss ich mich noch zwischen Northwave Blaze plus oder Northwave Extreme XCM entscheiden. Die Tendenz geht zum XCM Schuh, der sich am Fuß geschmeidiger trägt. Mit dem Scorpion Bike Stand bekommt das Cannondale einen sicheren Stand im Zelt. Fotos gibt es zum Wochenende.

Neue Pedalen, eine I-Spec Erweiterung am Lenker und neue Griffe vervollständige die Bike Wartung und Teile-Lieferung.

Arbeit: Nach dem Training geht es arbeiten bis morgen Mittag. So dass die Vorbereitungen für das 24h Rennen größtenteils bis zum Wochenende liegen bleiben. Denn morgen ist der Tag nicht weniger vollgestopft mit all den tollen Sachen.

Familie: Frühes Training bedeutet in der Regel eine Ankunft zu Hause kurz nach dem Aufwachen des Babys. Gemeinsam wird gefrühstückt und dann die Blackroll geschwungen. Das Babys wäre nicht das Baby würde es so manchen Plan durchkreuzen. Bereits um kurz vor sechs statt um acht aufgestanden, verschob ich das Training auf nach sieben Uhr und wir beginnen den Tag mit Schaukelpferd, Babyrad und Co. Frühstück gibt es dann trotzdem um 09 Uhr bei meiner Rückkehr. Viel Zeit bleibt dann bis zum Nachtdienst nicht.

Betreuer gesucht

Wir suchen dich. Ja, genau dich! Du bist eine Frohnatur, hast Spaß an einem Wochenende im Freien und zufällig vom 09-10. Juli noch nichts vor? Dann bist du unser Kandidat!

Mir ist kurzfristig mein Betreuerteam für das 24h MTB Race Olmypiapark München ausgefallen und wir suchen dringend Ersatz, insbesondere für die lange Nacht vom 09. auf dem 10. Juli. Gerne aber auch für die gesamte Renndistanz, damit meine Frau (mit Kind) entlastet ist und ich mich besser auf das Rennen konzentrieren kann.