Die Aufregung steigt. Das letzte Training wurde gemeinsam mit Ansgar absolviert, die Klamotten sind gepackt und der letzte Akku wird gerade eben geladen.

Zeit ein paar Worte über Rituale und meinen mentalen Fokus loszuwerden.

Never change a winning…

Ich mag Rituale und wiederkehrende Abläufe. Die Zeit vor München war so gut, dass ich sie seit zwei Wochen im Prinzip kopiere mit kleinen Veränderungen.

Das gibt mir auf der einen Seite Ruhe und Gelassenheit und steigert gleichzeitig auch die Vorfreude.

Der Ablauf der letzten Tage ist für
mich wichtig, um den Kopf auf das lange Rennen einzustellen. Hinfahren und machen kann ich nicht. Ich muss die Rennphasen bereits jetzt durchgehen, in den Körper hören und das Gefühl genießen.

Das geht zum einen über Gespräche aber ebenso wichtig ist die Zeit alleine vor dem Rennen.

My way to Gulbergen

Gestern begann die Fokussierung auf das Event mit einem Mobilitätstraining durch Thorsten. Insbesondere meinem Becken widmeten wir viel Zeit und arbeiteten gut mit Deuser-Bändern.

Anschließend hat Jarmo das Becken bei der Physiotherapie noch einmal eingerenkt und die letzten Muskelverhärtungen aus der Wade gestrichen.

Am Nachmittag widmete ich meinen Gedanken.

Heute stand das Abschlusstraining an, gemeinsam mit Ansgar ging es für zwei Stunden ins Heinsberger Hinterland. Es fühlte sich perfekt an!

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Ein gemeinsames Essen mit den letzten Besprechungen rundeten den Vormittag ab, der mit etwas zu viel Stress bei der Entlüftung der Bremse begann.

Am Nachmittag hatte ich meine Ruhe. Auto packen und dann auf dem Sofa meinen Soundtrack zum Rennen programmieren. Hach!

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Und morgen geht es dann los. Ansgar fährt mich zum Bahnhof Venlo, damit ich mit dem Zug fahren kann, während das Team mit dem Auto kommt.