Jetzt ist es endlich soweit! Morgen startet zum 6. Mal Gulbergen24-uurs und ich bin zum zweiten Mal dabei! In der längsten Nacht des Jahres möchte ich natürlich an meine 24h Race München Vorstellung anknüpfen.

Und trotzdem weiß ich, dass dies nicht planbar ist. Zuviels Unwegbarkeiten können ein 24h Rennen beeinflussen und gerade als Solofahrer kommen so viele Faktoren zusammen.

Ich bin prima vorbereitet und habe das beste Team der Welt. Alles weitere wird sich morgen entwicklen.

Nahezu unveränderte Renntaktik

Die Renntaktik bleibt nahezu unverändert; fahren was das Zeug hält und die Pausen auf ein Minimum reduzieren. Der erste Stint wird deswegen nach Möglichkeit über sieben Stunden dauern, die Pause mit 12-15 Minuten nochmals um 5min verkürzt.

Wenn ich den Stint so umsetzen kann, dann können wir zusätzlich den ersten Lichtstopp sparen und der nächste Stopp wäre gegen 12 zum Akku wechseln.

Die zweite Pause wäre dann für 1-2 Uhr geplant, Klamottenwechsel im kältesten Moment inbegriffen. Bis zum Frühstück um sieben gibt es dann höchstens Klamotten- oder Akkustops, hier möchte ich sparsam mit dem Strom umgehen.

Insgesamt sollten wir mit 90′ Pausenzeit auskommen, so dass ich 22,5 Stunden fahren kann. 400km sind das Ziel, 50 Runden.

Verpflegung ist das A und O


Die Ernährung wird ebenfalls nur ganz minimal optimiert. Statt Proteinshakes wird es Proteinriegel geben, die alle drei Stunden ein Gel ersetzen. Insgesamt weniger Protein als mit den Shakes, dafür verträglicher.

Mit High5 Energy bzw. Extreme und GU Gels fahre ich ziemlich gut, in den Pausen setze ich auf Jentschura Morgenstund und Datteln. Kaffee und Cola pushen in der Nacht.

Alles weitere gönne ich mir dann nach dem Rennen (:

Impressionen vom Tag

Heute war schon ein schöner Tag. Aufbau und Akkreditierung verliefen ohne Probleme. Das Hotel ist super, Sandra und Michael sind ebenfalls zufrieden.

Jetzt gibt es noch Abendbrot und dann ab ins Bett. Ich glaube morgen wird ein langer Tag.