Wie ihr bereits gestern in unserem Liveblog mitverfolgen konntet, war es mir nicht vergönnt das 24-Stunden Rennen erfolgreich zu beenden.

Ohne zu sehr in die Analyse des Rennens zu gehen, die an anderer Stelle erfolgen wird, war das Rennen trotz der Aufgabe nicht schlecht. Trotzdem fehlte mir in den 16 Stunden der Flow und meine mentale Stärke, mein Wille verfing sich im Tal der Depression in der längsten Nacht des Jahres in der negativ Spirale.

16 Stunden auf der Suche des Flows

Obwohl ich sehr bis zur ersten Pause sehr konstant, konstant gut und schnell gefahren bin, gab mir meine Platzierung keinen Schub. Ich war einfach leer und die Kälte, meine immer langsam werdenden Zeiten (die letztendlich gar nicht langsamer waren, als die meiner Verfolger) zogen mir den Zahn. Und ich hatte dem nichts entgegenzusetzen, ich musste mit anschauen wie in mir der Wille das Rennen zu beenden brach. Selbst auf Position 7 mit reichlich Abstand zu Platz 8.

img_3664

Eine Aufgabe als Erfahrung

Leergeld war das Rennen trotzdem nicht, ich kann aus dem Geschehen viel lernen. Auch deswegen möchte ich das Rennen erst zum Ende der Woche analysieren.

Am Ende bin ich mit Platz 16 von 32 Startern mit zwei Dritteln der zu fahrenden Zeit ganz gut aufgestellt. Eine Platzierung um 7-9 wäre machbar gewesen. Aber nicht als willenloser Zombie.

Ich wollt mal Danke sagen

Dank gilt natürlich erst einmal meinem Team. Danke Sandra, Michael und Ansgar. Ich seid klasse und ich möchte euch nicht missen. Es hat nicht sollen sein aber mit euch an meiner Seite hat es trotzdem Spaß gemacht.

Danke aber auch an die vielen positiven Nachichten aus dem Netz. Danke insbesondere an Raphaela für ihren netten Strava Kommentar. Sowas ist Gold wert.