Unterschiedlicher hätten die Erwartungen vor dem Vulkanbike Eifel Marathon von Ansgar und Tim nicht sein können, ebenso verhält es sich mit den Reaktinen nach dem Rennen. Zwei Top50 Resultate für unser Team sind in jedem Fall vorzeigbar.

Während Tim mit wenig Trainingszeit und mäßiger Vorbereitung nervös auf die Ultradistanz des Vulkanbike Eifel Marathons startete, war Ansgar relaxt und ambitioniert an der Startlinie des Halbmarathons.

Ansgar (links) und Tim vor dem Start des Rennens.

Ansgar (links) und Tim vor dem Start des Rennens.

Auch wenn’s manchmal schwer ist, wir haben die Kraft

Ansgars Vorbertung auf sein zweites Saisonhighlight verlief prima, nach einer längeren Urlaubspause kam er gut zurück und überzeugte in den letzten Trainingseinheiten.

Ebenso gut startete er ins Rennen, legte sich mächtig ins Zeug. Leider konnte er das hohe Tempo nicht bis zum Ende halten, sondern könnte sich aus dem Loch nach 40km nicht mehr befreien. Am Ende reichte es mit 3:21h knapp nicht für ein gewünschtes Top100 Resultat (134.), dafür aber zum 50. Platz in der Altersklasse.

Für Ansgar selbst fühlt sich das Ergebnis ernüchternd an, war für ihn doch die Top100 greifbar und die Form toll. Die verlornen 10 Minuten stammen aus der Krise im letzten Drittel des Rennens. Woran es lag werden wir in den kommenden Tagen analysieren.

Die größten Niederlagen fügt man sich selbst zu

Ansgar ist an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert, eine grausame Erfahrung aus der man aber nur gestärkt hinausgeht.

Denn was Ansgar in seiner ersten Frustration nach dem Rennen übersah, sind die 20 Minuten, die er schneller als 2015 war. Dass die ersten zwei Drittel des Rennens prima verlaufen sind und er mit der Top50 Platzierung ein gutes Ergebnis nach Hause gefahren ist – trotz seiner Krise!

Ansgar kann seine Enttäuschung nicht verbergen, dabei hat er Grund zur Freude auch wenn das Ergebnis hätte noch besser ausfallen können!

Ansgar kann seine Enttäuschung nicht verbergen, dabei hat er Grund zur Freude auch wenn das Ergebnis hätte noch besser ausfallen können!

Endlich 100km auf der Ultradistanz

Ganz anders Tim, der trotz wenig Zeit für eine vernünftige Vorbereitung traditionell in Daun am Start stand. Neben dem Rocky Mountain BIKE Marathon das zweite Event in jedem Jahr, welches Tim in egal welchem Zustand fährt, wie er sagt.

Keine Erwartungen wurden erfüllt! Tim fuhr ohne Erwartungen und hat diese am Ende erfüllt. Auf dem schweren Kurs, der zum ersten Mal wirklich 100km Strecke bot, konnte er sich am Ende nach 5:23h über Platz 37 AK (213. Gesamt) freuen. Auf der Ultradistanz sind aufgrund der Wertung für die niederländische SFORZ Cup Serie viele Spitzenfahrer vertreten.

Vulkanbike Eifel Marathon

Fazit


Bereits morgen warten mit dem P-Weg Marathon und dem Sebamed Bike Day weitere Herausforderungen auf unsere Fahrer. Für Ansgar heißt es jetzt abkühlen und neu fokussieren, damit er morgen mit Zuversicht die Kurzstrecke in Boppard bewältigen kann.

Für unser Team sind zwei Top 50 Ergebnisse bei einem der größten deutschen Mountainbike Marathons mehr als vorzeigbar.

Weitere Details und Stimmungen bieten wir nach wie vor bis morgen Abend in unserem Liveblog zum Raceweekend.