In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.

Zurück zum Alltag, Kraftausdauer am Samstag oder man reinhören, was der Körper nach dem Trainingslager so sagt. Alles gut, sagte er. Ich bin zufrieden. Mit einer derartig kurzen Einheit am freien Samstag hat man nämlich viel Zeit zum Nichts tun und das kann ich bekanntlich am Besten.

Mein Training heute


G1/K3: 4×4′ K3-Intervalle, Gesamtdauer: 90 Minuten, TSS: 75, Leistung: 170 Watt (189 NP).

Wieder Fahrt aufnehmen: Nach dem Ruhetag vorgestern und dem Reggie Ride gestern, standen heute wieder Intervalle auf dem Programm. Dafür war der Umfang gering, um nicht direkt wieder das Niveau auf Trainingslager zu setzen. Entspannte 4×4′ Intervalle, die niemals richtig wehgetan haben aber trotzdem für ein gutes Gefühl in den Beinen sorgten.

Die Intervalle im K3 Bereich liefen gut und ich musste mich eher bremsen als motivieren fester zu treten, die Schwankungen sind letztendlich aufgrund der Veränderung des Winds anzusehen. Das erste und letzte Intervall war im oberen K3 Bereich, während die beiden mittleren Segmente im normalen Bereich gefahren wurden. Das hatte sich so ergeben und ist mir auch erst hinterher aufgefallen.

Die Wetterverhältnisse waren heute echt nicht hübsch aber ich bin schlußendlich trotzdem draußen gefahren. Weil ich es kann und weil das Risiko sich einen Infekt einzufahren aufgrund der geringen Dauer und des übrigen freien Tages gering war.

Nichtsdestotrotz war das Wetter eine mittelschwere Katastrophe, die mir aber nichts ausmachte. Deutlich wird das ganze nur, wenn man in 4min Ausruhen schneller fährt als in 4min K3-Intervall.

Geschwindigkeit und Strecke sind mir im Training generell egal, aber das war heute wirklich ein interessantes Phänomen, was ich auf gerader Strecke bisher so nie erlebt habe. Aber der Wind tobte auch extrem. Mit 52/32 ging es dann im übrigen bei 180 Watt nach Hause, als wäre da ein berg vor mir…

Und sonst so?

Mailand – San Remo oder die Frühlingsfahrt. Ab heute beginnt die Klassikersaison auf der Straße auch offiziell und man muss seine Trainingszeiten an das Fernsehprogramm ausrichten. ;-)

Ein spannendes Rennen, dass mir auch immer aufgrund der langen Küstenstraße extrem gefällt. Neben den verrückten Tifosi und den Bergen am Schluß war heute natürlich der finale Sprint außergewöhnlich spannend.

Viel mehr geht heute nicht. Easy Samstag, muss schließlich auch Mal sein!

Bis morgen!