In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.

Eine Woche vor dem Saisonstart ist das Wochenende noch einmal fordernd. Intensive Einheiten wie gestern wechseln sich mit langen Ausdauereinheiten wie heute ab. Fünf Stunden G1-G2 Training waren heute gefordert, bevor morgen das wettkampfspezifische Training an der Sophienhöhe den 3er Block abschließt.

Und was habe ich das Training heute genossen, ich hoffe ihr habt es mir auf Twitter angemerkt. Wetter und körperliche Verfassung erhöhen natürlich die Motivation ungemein. In meinem Leben bin ich bisher noch nie einen 25er Schnitt mit dem MTB über 5 Stunden gefahren. Geiles Gefühl.

Obwohl das Training noch einmal angezogen wurde, fühle ich mich gut und kann meine Leistung auf das Rad bringen. Die Euphoriewelle tut gut und ich hoffe so lang wie möglich davon jetzt profitieren zu können.

Mein Training heute


G1-G2-SB: 5×15′ G2, 5×30″ SB am Ende der G2 Intervalle, Gesamtdauer: 5 Stunden, TSS: 210, Leistung: 167 Watt (189 NP).

Einfach mal fünf Stunden fahren ist so ne Sache. Mental muss man das schon wollen und auch eine gewisse Grundfitness mitbringen. Beides habe ich. Und entsprechend gut lief das Training. Zu Beginn entspannt im G1 Bereich bis ich dann von Düsseldorf nach Duisburg an der B8 das erste 15′ Tempointervall einbaute.

Von Duisburg nach Oberhausen, Oberhausen nach Bottrop und durch Gelsenkirchen folgten weitere Tempointervalle, sowie zum Abschluss nach 4:30h noch einmal durch Herten. Die Tempoarbeit folgte also bewusst im letzten Drittel des Trainings und war sehr fordernd.

Entsprechend lag ich auch am unteren G2 Bereich (220-230 Watt) und nicht wie gestern am oberen Ende um 255 Watt. Ziel war Umfangtraining und insofern alles im grünen Bereich, denn ich bin vom Rad abgestiegen und hätte durchaus noch weiter fahren können.

Schön war es heute, sowohl ab Duisburg auf meinen bekannten Straßen als auch vorher an Mönchengladbach vorbei Richtung Neuss und Büttgen.

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Eine breite Palette Bekleidungsaccessoirs stehen mir bei der Weltmeisterschaft zur Verfügung. Während ich hinter den Kulissen an einem Testbericht der Winterprodukte von #GripGrab arbeite, hatte ich heute die Möglichkeit ausführlich die summerlight Arm- und (neu!) Beinline zu testen. Die Temperaturen um acht Grad am Morgen waren extrem frisch.

Bereits gestern habe ich die Aquarepel Serie getestet und tolle Erfahrungen gemacht. In Kürze werde ich ausführlich darüber berichten.

Weniger für die Weltmeisterschaft aber wichtig für die kommenden „unsupported“ Langstreckenrennen ist mein neuer zweiter Falschenhalter. Hält gut und ist halbwegs komfortabel, Flaschentausch klappe auf Anhieb. Optisch ist es eine sehr fragwürdige Sache, allerdings mangelt es an Alternativen.

Und sonst so?

Wie ihr dem Training entnehmen konntet, bin ich zu meiner Familien nach Herten mit dem Rad gefahren und habe damit eine lange Einheit in den Familienalltag integriert. Nicht ganz einfach, denn sowohl die Ernährung danach als auch die Regeneration bleiben wichtig.

Hier hilft zum einen ein Korb voller guter Lebensmittel mit Recoverypudding, Tofu, frisches Obst und einer Flasche Elektrolyte.

Das hatte ich bereits alles gestern Abend vorbereitet, um mich heute morgen auf das Training zu konzentrieren und keinen unnötigen Packstress zu haben.

Bis morgen!